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Eric Claptons offizielle Platten lassen sich noch ganz gut zählen. Die Bootlegs, also die inoffiziellen Konzert- oder Studioaufnahmen, sind derweil unzählbar geworden. Hier eine kleine Einführung in die EC-Bootlegwelt: Der Begriff Bootleg (engl. für den Stiefelschaft) bezeichnet im eigentlichen Sinn den Schmuggel und Verkauf von verbotenen oder gefälschten Dingen. Er wurde vor allem für den Schmuggel von Spirituosen zur Zeit der Prohibition in den USA verwendet. Heute bringt man ihn eigentlich nur noch mit unautorisierten Musikaufnahmen in Verbindung. Unautorisierte Aufnahmen - das klingt so, als täte man sich auf Glatteis bewegen. In der Tat sind Bootlegs nicht legale Tonträger. Da sie aber in Gegensatz zu Counterfeits (rechtswidrige Kopien einer offiziellen Platte) keinem kommerziellen Zweck dienen, sondern nur als Sammelobjekt gehandelt werden, werden sie von den meisten Akteuren geduldet, auch von den Interpreten selbst. Für das Gros der Bootlegs spielt Geld keine Rolle. Vielmehr werden sie einfach nur getauscht oder weitergegeben. Um Geld geht es erst dann, wenn es sich um Bootlegs mit Sammlerwert handelt. Das gilt für viele Vinyls, die sich natürlich auch nicht so einfach reproduzieren lassen. Aber auch sogenannte "originale CD-Boots" mit aufwendigen Booklets haben ihren Preis. Entgegen der öffentlichen Meinung haben Bootlegs sehr häufig eine exzellente Soundqualität. Aber es gibt auch schlechte Aufnahmen. Die Sammler haben sich auf ein Bewertungssystem geeinigt: Für Aufnahmen vom Soundboard SB 3-6, für Aufnahmen aus dem Publikum AUD 3-6, wobei "3" für schlechte, "6" für eine sehr gute Qualität steht. |
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