Cream - Fresh Cream

Genre: Studioalbum
Veröffentlichung: Dezember 1966
Produzent: Robert Stigwood, Steve Hoffman
Label: Polydor
Format: 1 LP / 1 CD (remastert)

Creams Startschuss! Das erste der drei Alben brachte an sich keine Dauerbrenner wie "White Room" oder "Sunshine Of Your Love" heraus, jedoch legte es die musikalischen Weichen für die nächsten Jahre. Es gilt als das bluesigste aller Cream-Alben, vornean durch Willie Dixons "Spoonfull" oder Muddy Waters "Rollin' And Tumblin'". Weitere überaus beliebte Songs von der Scheibe sind "I Feel Free" und das jammige "N.S.U".

Tracklist:

1. I Feel Free
2. N.S.U.
3. Sleepy Time Time
4. Dreaming
5. Sweet Wine
6. Spoonful
7. Cat's Squirrel
8. Four Until Late
9. Rollin' And Tumblin'
10. I'm So Glad
11. Toad
12. Wrapping Paper *
13. Coffee Song *

* Nicht auf der CD-Version

2:51
2:43
4:20
1:58
3:17
6:30
3:04
2:07
4:42
3:58
5:09
2:22
2:44

Besetzung:
Guitar, vocals: Eric Clapton
Bass, vocals: Jack Bruce
Drums: Ginger Baker


In Deutschland erschienen

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1. REZENSION (anonym) vom 25.01.2007:
Cream - Die Geburtsstunde einer der größten Rockbands aller Zeiten. Insgesamt noch stark am Blues orientiert, allerdings waren hier schon erste Pop-Ausflüge zu hören, wie zum Beispiel die Hit-Single "I Feel Free" und "Dreaming".Ginger Bakers "Toad" beweist sehr deutlich, dass Drummer nicht bloß Hintergrundmusiker sind, sondern sich durchaus auch in den Vordergrund stellen können. Außerdem leistet der Track eine wichtige Vorarbeit für Led Zeppelins "Moby Dick". Wie gesagt, der Rest ist hauptsächlich Blues, unter anderem "I`m So Glad" und "Spoonful", die beide einen festen Platz in der Setlist der Band finden sollten. Genau wie auf dem John Mayall-Album ("Rambling On My Mind") greift Clapton auch hier auf einen Song von Robert Johnson zurück ("Four Until Late"), jener legendäre Bluesmann, der für Clapton im Lauf der Jahre immer wichtiger werden sollte. Allerdings ist (auch wenn er das vielleicht denken mag) die heutige Popularität Johnsons nicht nur Clapton zu verdanken, auch die Stones haben mit ihren atemberaubenden Versionen von "Love In Vain" und "Stop Breaking Down" einen wichtigen Beitrag dazu geleistet. Mit Jack Bruce hatte die Band ein Mitglied, das nicht nur hervorragend Bass und Mundharmonika spielen konnte, sondern auch eine grandiose, mitreißende Stimme hatte, die auch heute nichts von ihrer Kraft verloren hat. 2 der Songs stammen teilweise, 2 sogar ausschließlich aus seiner Feder. Kurzum: Drei geniale Musiker, die sich hervorragend ergänzt haben.
Das Album beweist sehr deutlich, dass Cream die zu diesem Zeitpunkt technisch beste Rockband waren. Mit ihren Nachfolge-Alben und vor allem mit ihren legendären Live-Performances sollten sie zeigen, dass sogar noch mehr drin ist...