Eric Clapton - Eric Clapton

Genre: Studioalbum
Veröffentlichung: August 1970
Produzent: Delaney Bramlett
Label: Polydor
Format: 2 LP / 1 CD (remastert)

Claptons erster Versuch einer Solokarriere beginnt mit einem sich selbst bezeichnenden Album - kein Wunder, wenn man die zahlreichen Bandwechsel der letzten Jahre in Betrachtung zieht. Das Scheibe führt die Tradition mit "Delaney & Bonnie" weiter fort - schließlich ist es ja fast die gleiche Besetzung. Clapton hat sich mit dem Album als Frontman mit Power präsentiert und im gleichen Zug einige seiner Dauerbrenner, darunter "Blues Power", "After Midnight" und "Let It Rain" fest etabliert.

Der kurze Soloabstecher war aber schon wenige Monate später zu Ende, als er zusammen mit Jim Gordon, Bobby Whitlock und Carl Radle die Dominos gründete.

Tracklist:

1. Slunky
2. Bad Boy
3. Lonesome & Long Way From Home
4. After Midnight
5. Easy Now
6. Blues Power
7. Bottle Of Red Wine
8. Lovin' You Lovin' Me

9. I've Told You For The Last Time
10. Don't Know Why
11. Let It Rain

3:33
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3:29
2:50
2:56
3:08
3:06
3:18
2:30
3:10
5:00

Besetzung:
Guitar, vocals: Eric Clapton
Guitar, vocals: Delaney Bramlett
Vocals: Bonnie Bramlett
Vocals: Rita Coolidge

Vocals: Sonny Curtis
Vocals: Jerry Allison
Bass: Carl Radle
Drums: Ginger Baker
Drums: Jim Gordon
Organ: Bobby Whitlock
Piano: Leon Russel
Trumpet: Jim Price
Saxophone: Bobby Keys
Guitar, vocals: Stephen Stills (Let It Rain)


In Deutschland erschienen

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1. REZENSION (anonym) vom 16.11.2008:
Ein ganz neuer Eric Clapton in jeder Hinsicht, sein erstes Soloalbum und auch viele neue musikalische Elemente. Beste stücke sind meiner Meinung nach "Lonesome & Long Way From Home", "After Midnight", "Bottle of Red Wine" und "Let It Rain". Das einzige was mit der Zeit nervt ist sein Bandleader und damaliger Kumpel Delaney Bramlett. Mit Delaneys Arrangements wirkt so mancher Song voll überladen, viel zu viele Instrumente und Backroundsänger. Er hat Eric Clapton nicht Eric Clapton sein lassen, sondern hat sein eigenes Ego reingedrückt. Daher finde ich die späteren Alben ohne ihn (Delaney Bramlett) besser. Tom Dowd oder Glyn Johns haben da offenbar mehr Gefühl,zum Glück ... Wie auch immer als Erstlingswerk ist es eigentlich schon ganz bombastisch.