Clapton in Deutschland 2018 - Ticketvorverkauf

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Re: Clapton in Deutschland 2018

Beitragvon Jürgen Steinke » Di 19. Dez 2017, 21:49

Ich hatte mehrfach beruflich mit Konzertveranstaltern zu tun. Eines der letzten Gespräche ist mir noch gut im Gedächtnis. Wörtliche Aussage: "Sie sollten wissen – im Musikbusiness geht es nur ums Geld. Wer was anderes behauptet, kennt das Geschäft nicht."

Man sollte also nicht meinen, Clapton oder sonstwer steht auf die Bühne, weil er nix mit seiner Zeit anzufangen weiß. Es geht um Cash. Und diese Stars pflegen einen Lebensstil, den wir uns Normalsterbliche nicht vorstellen können.

Wenn Clapton einfach nur Lust hätte, Musik zu machen, könnte er sich genauso gut auf eine Clubbühne stellen. Oder aber mit einigen Kollegen jammen. Aber darum geht es definitiv nicht.

Clapton ist reich. Ihn nochmals zu locken, geht nicht mit Geld. Es geht nur mit viel Geld. Er bekommt eine fixe Gage. Die Veranstalter schauen dann, dass für sie auch noch genug abfällt. So erklären sich die Preise. Und das Publikum macht die Exzesse bislang eben mit.
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Re: Clapton in Deutschland 2018

Beitragvon gooseman » Di 19. Dez 2017, 23:27

Klar geht das um Geld. An den Tonträgern wird ja nicht mehr so viel verdient. Aber Musiker wie McCartney, Jagger oder auch Clapton sollten doch geldmäßig für die nächsten 200 Jahre ausgesorgt haben. Das kann doch nicht der einzige Grund sein. Gerade bei McCartney und Springsteen sieht man doch die Freude an Songs, Bühne und Publikum bei jedem Gig... Gut, bei Clapton sieht das bühnentechnisch meist nach Pflichtaufgabe aus. Aber Geld als einziges Motiv? Kann ich mir nicht vorstellen.
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Re: Clapton in Deutschland 2018

Beitragvon frank » Mi 20. Dez 2017, 14:07

Clapton ist reich. Ihn nochmals zu locken, geht nicht mit Geld. Es geht nur mit viel Geld.


völlig richtig. es geht nur um die kohle. ich hatte auch schon einige einblicke ins konzertgeschäft... wisst ihr, dass der konzertveranstalter vor jedem konzert die komplette vereinbarte summe (mitunter in einer plastiktüte) in bar überreicht... ?dann wird nachgezählt und dann geht der künstler auf die bühne.

ich bin auch relativ überzeugt, dass ec seinen erfolg nur an der höhe der gage bemisst. ginge es um qualität oder atmosphäre würde er

a, andere locations auswählen und
b, andere songs spielen.

grüße
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Re: Clapton in Deutschland 2018

Beitragvon who » Mi 20. Dez 2017, 14:54

Köln 2018 wird mein erstes Clapton Konzert sein. Er ist einer von der "alten" Garde, den ich noch nicht live gesehen habe. Ich freue mich auch riesig drauf. Keine Frage...Aber als ich mir die Setlists der letzten Konzerte angeschaut habe, war ich doch ein wenig erschrocken, was da geboten wurde. Das muß ich auch sagen.
Auch ein EC muß sich mit anderen messen lassen wie ich finde. Und diese anderen sind halt McCartney, Springsteen, Tom Petty, Who, Stones, Fleetwood Mac, Knopfler, Gilmour, Waters um mal einige zu nennen. Eben halt die ganz große alte Garde....und ganz objektiv gesehen, fällt er da schon extrem ab, was die Spielzeit angeht. Preislich übertrifft er aber fast alle.....Das hat auch überhaupt nix mit weniger Quantität, dafür bessere Qualität zu tun. Das ist einfach Unsinn. Wer sowas behauptet hat schlichtweg keine Ahnung oder die rosa-rote Clapton Brille auf....Ich kann mich noch an ein Springsteen Konzert erinnern. Da ging um 23 Uhr nach fast 3 Std. Spielzeit das Licht an, weil Schluß sein sollte. Das hat einen Herr Springsteen aber nicht im geringsten davon abgehalten einfach weiter zu spielen. Einfach weil er Spaß hatte....Keiner verlang von EC, daß er 3 Std. spielt. Aber eine Setlist von gut zwei Stunden sollte er noch hin bekommen...Keine Ahnung wo das Problem liegt....
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Re: Clapton in Deutschland 2018

Beitragvon Jester » Mi 20. Dez 2017, 21:19

@who

bei Springsteen ist es üblich, dass die letzten Lieder mit angeschaltetem Licht gespielt werden. Er will das Publikum sehen.
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Re: Clapton in Deutschland 2018

Beitragvon chrisffm » Do 21. Dez 2017, 17:35

So, heute war das Ticket in der Post. :)

Weiss eigentlich jemand, wie hoch die VVK-Gebühr ist?
Es gab ja hier im Forum schon viel Kritik an den Preisen und auch an eventim und mir ist aufgefallen, dass auf dem Ticket unter dem Preis steht
"inkl. aller Gebühren".

Also könnte es sein, dass der eigentliche Ticketpreis ca. 20 Euro unter dem Preis ist, der auf dem Ticket abgedruckt ist?
Habe im Netz nix konkretes zur VVK-Gebühr bei eventim gefunden.

Übrigens: Irgendwo hier im Forum wurde mal ne Doku über Konzertveranstalter und eventim angesprochen. Die kann man sich bei yt ansehen. Schon krass!
Daher auch mein Interesse an den Gebühren, die eventim für sich einsteckt.
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Re: Clapton in Deutschland 2018

Beitragvon ChristianM » Do 21. Dez 2017, 22:27

@who

wie schon erwähnt.....Springsteen macht traditionell immer bei Born to run das Licht an. Er will sehen, ob die Leute Spass haben. Und dann geht meistens die Party erst richtig los...

Das bei Clapton zu erwarten, sollte eigentlich allen Fans klar sein, ist utopisch. Clapton ist nun mal Clapton, spielt nie Hit Shows und ist meistens wortkarg und ernst. Aber das was er da spielt ist immer noch erste Sahne. Schade ist nur, dass er seine Setlist in den letzten Jahren kaum noch verändert hat. Das man sich jetzt schon freut, dass er White Room mal wieder gespielt hat, zeigt das. Wo wir gerade dabei sind: Wann kommt er eigentlich mal auf die Idee, Layla mal wieder elektrisch zu spielen ?

PS hoffentlich in Köln:-) Karten sind heute eingetroffen !

Gruss

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Re: Clapton in Deutschland 2018

Beitragvon Squonk » Do 21. Dez 2017, 22:45

ChristianM hat geschrieben:Schade ist nur, dass er seine Setlist in den letzten Jahren kaum noch verändert hat. Das man sich jetzt schon freut, dass er White Room mal wieder gespielt hat, zeigt das. Wo wir gerade dabei sind: Wann kommt er eigentlich mal auf die Idee, Layla mal wieder elektrisch zu spielen ?


White Room ist schon eine Sensation; den hat er ja ewig nicht mehr gespielt. Layla elektrisch halte ich nächstes Jahr nicht für ausgeschlossen - der Hyde Park-Trailer enthält es ja zumindest und die anderen dort benutzten Stücke sind schon plausibel (auch bspw. Lay Down Sally, was er ja doch relativ elten gespielt hat im letzten Jahrzehnt, ist in LA wieder aufgetaucht und Teil des Trailers...!?).
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Re: Clapton in Deutschland 2018

Beitragvon gooseman » Fr 22. Dez 2017, 00:35

Schon lustig, was hier als "Sensation" gewertet würde. White Room liegt mal locker auf Platz 13 der Tour Statistics: https://www.setlist.fm/stats/eric-clapton-1bd6ad58.html

In den Konzerten, die ich in den Achtzigern, Neunzigern und 2000ern besucht habe, wurde der Song praktisch immer gespielt.
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Re: Clapton in Deutschland 2018

Beitragvon who » Fr 22. Dez 2017, 08:48

Manche scheinen hier extrem schlecht informiert zu sein. Bei seinen letzten 6 US Konzerten im September 2017 wurde immer White Room, Layla und Lay down Sally gespielt....Ob das nun eine Sensation ist kann ich nicht beurteilen, dafür bin ich zu wenig im Clapton Setlist Thema....Trotzdem sind`s drei tolle Stücke...

Frage: Was ist "erste Sahne" ? Einer der wortkarg auf der Bühne perfekt seine Setlist in 90 Min. runter spielt oder einer der jedesmal eine veränderte Setlist hat, Überraschungen einbaut, mit dem Publikum eine Stimmung aufbaut, weit über zwei Std. spielt und sichtlich Spaßt an der ganzen Sache hat ? Mir ist zweiteres wesentlich lieber....
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