Peter Green - Splinter Group

Gute Musik aus Blues, Rock und R&B

Peter Green - Splinter Group

Beitragvon CDW » Mi 18. Jul 2012, 07:01

Peter Green-Album kommt nach elf Jahren auf den Markt

Am 24. Juli wird in England ein Album von Peter Green's Splinter Group erscheinen, das bereits im Jahr 2001 aufgenommen, bisher jedoch offiziell unveröffentlicht gebliebenn ist. Auf der Scheibe werden elf Coversongs von Legenden wie B.B. King, Willie Dixon, Albert King, John Lee Hooker, Freddie King und weiteren zu finden sein. Die Bandbesetzung bestand damals aus Green selbst, Nigel Watson an der zweiten Gitarre, Pete Stroud am Bass, Roger Cotton an den Keyboards und Larry Tolfree an den Drums. Erhältlich war das Teil bisher lediglich am Merch-Stand bei Konzerten der Band oder über deren Homepage.

Anbei schon mal die Tracklist:

01. I Believe My Time Ain't Long
02. Take Out Some Insurance
03. When It All Comes Down
04. Honey Bee
05. Little Red Rooster
06. Don't Start Me Talking
07. Nobody Knows You When You're Down And Out
08. Help Me Through The Day
09. Honest I Do
10. Blues Don't Change
11. Crawlin' King Snake

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Re: Peter Green - Splinter Group

Beitragvon Jürgen Steinke » Fr 20. Jul 2012, 11:00

Ich habe die Band seinerzeit hier im Freiburger Jazzhaus live gesehen. Und ich muss sagen: Dies war einer der traurigsten Momente die ich im Zusammenhang mit Musik erlebte. Als bekennender Blues- und Peter Green-Fan erlebte ich einen Künstler, der desorientiert wirkte, eine außerordentlich brüchige Stimme hatte und so sparsam Gitarre spielte als handelte es sich um einen fortgeschrittenen Spieler, der soeben erst Gitarre gelernt hat. Ich war erschüttert und fragte mich wie es nur sein kann, dass man einen offensichtlich kranken Menschen unter Medikamenten oder Drogeneinfluss so vor ein Publikum stellt. Es war mir unbegreiflich und nach so ungefähr 5 Songs habe ich verstört und traurig den Saal verlassen und einen langen Spaziergang gemacht. Ich musste mich gegenüber Freunden, die mich begleiteten später rechtfertigen, warum ich urplötzlich verschwunden war. Aber es ging nicht anders.

Peter Green war ohne Zweifel einmal einer der kreativsten, prägendsten und virtuosesten Bluesmusiker aller Zeiten. An dem Abend war selbst mit Mühe nichts davon mehr erkennbar. Wie schade. Ich wünsche dem Menschen Peter Green das Beste. Ob ich den Verantwortlichen für diese Tour das gleiche wünsche, ist allerdings mehr als zweifelhaft. Ich hoffe nur, Peter wurde nicht aus finanziellen oder sonst welchen Gründen von irgendwem gezwungen, auf eine Bühne zu stehen.
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