DEBATTE VOM 18. MÄRZ BIS 18. APRIL 2001
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Name: Jan

Datum: Mittwoch, 18 April, 2001 um 00:38:16
Kommentar:

Ist ja gut Rene. Ballermann kenn ich nicht und Deine caritative Einstellung kann ich 100% unterstützen. Aber es ist ja sowieso die Ökosteuer die an all den bösen Preiserhöhungen schuld ist... Doch gut damit. Da ich das Mindestalter leider nicht habe (ich schätze 34 reicht da wohl nicht!) - höre ich jetzt mit der ganzen Sache auf. Jeder wird halt älter - auch EC. Das muß man wohl akzeptieren. Aber die neue Single ist geradezu grauenhaft (immer dasselbe-ständig der Refrain - keine Idee - ich hasse sowas!). Aber um jetzt allen Missverständnissen vorzubeugen: EC ist genial und er WAR genial- Das bleibt so auch wenn er noch 20 weitere CDs rausbringt die mich nerven. Das Schlimme ist einfach,dass das wohl so sein wird. Jeder ist halt irgendwann mal satt.

Name: Rene

Datum: Dienstag, 17 April, 2001 um 18:44:01
Kommentar:
Hallo Jan,eben wegen der Meinungsfreiheit mein Eintrag.Hatte Bohlen auch nicht in Verbindung mit dem Begriff Musiker bringen wollen. Das er einer ist glaubt wohl nur er selbst,jedenfalls weiß er wie man Kohle macht.Der Unterschied einiger "Stars" von Heute zu EC ist nur der ,das Clapton seine Einnahmen (Tantiemen,CD-Erlöse,Tickets usw.)zu einem großen Teil sozialen Zwecken (Crossroads Centre Antigua z.B.)zukommen läßt,auch wenn er einen Ferrari in der Garage stehen hat.(hatte jedenfalls)Im übrigen ist es empfehlenswert mal sein Interview bei Spiegel online nachzulesen.Auch liegt es mir fern mich über einen Eintrag in ein Gästebuch aufzuregen.Mir tun nur z.B. Leserbriefschreiber an Zeitungen leid,für die der diesjährige Ballermannurlaub (gönne jedem seinem Urlaub !)wohl etwas teurer ausfallen wird,während 2-3 Flugstunden weiter südlich täglich 10000 Kids verrecken,weil kein Wasser da ist.Gehört jetzt zwar nicht auf eine Clapton-Side,aber soviel zum Aufregen.Hoffe einiges zurechtgerückt zu haben.Bye und schöne Woche.

Name: I: Hasch
Email: MHasch@t-online.de

Datum: Dienstag, 17 April, 2001 um 15:52:04
Kommentar:
irgendwie hab´ich den Eindruck, man sollte für dieses Gästebuch ein Mindestalter festsetzen!?!

Name: Jan

Datum: Montag, 16 April, 2001 um 23:55:31
Kommentar:
Ist doch alles Quatsch mit Herrn Bohlen. Herr Bohlen ist ein hervorragender Geschäftsmann - aber doch kein Musiker. Wer seit Jahren immer wieder den gleichen Song aufnimmt sollte hier nicht erwähnt werden lieber Rene. Ich weiß überhaupt nicht worüber sich hier alle so aufregen - WIR HABEN IN DIESEM UNSEREN LAND DOCH MEINUNGSFREIHEIT. oder seh ich das falsch: babababababa I feel free

Name: Rene
Email: rene-road@12move.de

Datum: Montag, 16 April, 2001 um 13:21:51
Kommentar:
Hallo,möchte nur mal meine Meinung zum Eintrag von Jan schreiben.Ich finde es eigenlich schade das Musiker,die in den letzten Jahrzehnten maßgeblich an der Musikszene beteiligt waren,jetzt so in die Pfanne gehauen werden.Noch bedauerlicher ist wenn es von diesen kommt,für die diese Musiker vor noch nicht allzu langer Zeit das Maß aller Dinge bzw.die Größten waren.Ich weiß nicht was Jan von EC erwartet.Sollte er etwa noch Techno in seine Alben verpacken ,nur um etwas Neues zu bringen ?Sicherlich zählt z.B.Reptile nicht zu seinen Glanzstücken(obwohl es nach mehrmaligen Hören mir immer besser gefällt)aber seine Ausflüge in den Jazz oder Bossa Nova Bereich finde ich sehr gelungen.Ich habe in den letzten Jahren viele Konzerte der Bands von "damals" besucht.Von Cocker,Deep Purple,Jethro Tull ,Page&Plant (Led Zeppelin)usw.Aber die nachhaltigsten waren die von EC (auch ohne rosarote Brille).Eben weil er seiner Linie weitestgehend treu geblieben ist.(Ausnahmen bestätigen die Regel)Mir ist es z.B.lieber die Leute ,vor allen auch jüngere,gehen in diese Konzerte als wie die solcher Selbstdarsteller Namens Bohlen oder Springmäusen wie DJ Bobo.Aber vielleicht gehen viele die eben nichts dafür löhnen müssen (Presseausweis)nur dahin ,weil im TV gerade nicht Big Brother kommt.Für einige ist ,denke ich,es nicht gerade leicht mal eben einen "Huni" abzudrücken.Von den Anreisewegen ganz abgesehen.Wollen wir also hoffen das dieses nicht die letzten Konzerte waren.Und es zumindest zu einer Live CD kommt.Wird wohl aber erst nach den Konzerten in US,Asien & Australien kommen.Denk ich mal.Bye

Name: Jan

Datum: Montag, 16 April, 2001 um 00:22:37
Kommentar:
Ich gehe nur noch auf die Konzerte der "Großen" mit einem Presseausweis. Ich würde glaube ich keine Mark mehr für diese Routinejobs ausgeben. Natürlich sind die alten Stücke immer noch hörenswert, allerdings bin ich auch offen für Neues, leider bringen das die Alten nicht mehr. es gibt ne Menge neuer Künstler, die Leben in die Musikszene bringen und für die ich durchaus auch Kohle für Konzerte ausgeben würde. Trotzdem erreichen die bei Weitem nicht die Qualität des frühen Clapton oder von Neil Young etc. Also hoffe ich, dass die Alten bei jeder neuen CD doch noch irgendwann mal wieder ne Sternstunde haben. Knopfler wird das sicherlich nicht mehr schaffen aber bei EC hab ich die Hoffnung noch nicht ganz ausgegeben. Leider muß ich aber auch (frevelhafterweise-das weiss ich) zugeben, dass die besten Musikstücke wohl doch unter dem Einfluß diverser Drogen (Stones-Beggar's Banquet, Beatles-White Album, Clapton-Layla..., Dylan "Blonde on Blonde" etc.) entstanden sind. Vielleicht ist das das Geheimnis der Menschheit, dass es ohne Doping doch irgendwie immer MIttelmaß ist. So long...

Name: Thomas M.

Datum: Sonntag, 15 April, 2001 um 23:20:58
Kommentar:
Erstmal - Nein zu der art von Fans gehöre ich sicher nicht! eher in die richtung Knopfler, Lofgren, Led Zeppelin, Who , ten years after, etc. Und du kannst jawohl von Clapton oder anderen genannten Künstlern( wie z.B.Knopfler), dass jedes album vollgepumpt mit layla's Badge's oder sultans of swing ist und ich glaube, dass du Clapton einfach zu sehr in diese "Clapton is god" Rolle gedrängt hast und du jetzt entäuscht bist weil es nun mal (für die meisten E.C.) von anfang an klar war, dass es auf keinen Fall so ist und jetzt bist du halt umso mehr entäuscht, weil du gemerkt hast dass der Typ auch älter wird und vieleicht auch reifer und damit auch seine Musik - wenn du damit nicht klar kommst höhr doch nur die alten sachen und warum gehst du ( wenn er doch ach so abgebaut hat) immer noch auf seine Konzerte ??? Hilf mir da mal auf dei Sprünge.

Name: Karl-Heinz

Datum: Sonntag, 15 April, 2001 um 22:24:17
Kommentar:
Sorry, hab' mich bei meinem vorherigen Eintrag locker um zwei Jahre vertran - bin E.C.-Fan seit ca. 1965 (Yardbirds). Ist ja auch schon ein paar Tage her. K.-H.

Name: Jan

Datum: Sonntag, 15 April, 2001 um 20:45:45
Kommentar:
Thomas, du gehörst sicherlich eher zu der PUR/Maffay/Westernhagen Fanfraktion. Ist auch nicht schlimm, der Schlager hat ja auch seine Berechtigung. Aber von handwerklich richtig guten Musikern kann man ja wohl im Studio als auch live etwas mehr Spontanität und Risikobereitschaft erwarten. Ich glaube, das wollen auch die meisten Fans. Bezüglich meiner Aussage, es werden grundsätzlich die ALTEN Hits(und im Falle von EC sind es ja gar nicht unbedingt kommerzielle Hits gewesen, sondern eher richtig gute Songs) am Ende gespielt möchte ich nur unterstreichen, dass sowohl die Künstler als auch die sogenannten Fans von dem neuen Material eben doch nicht so viel halten wie von dem alten Zeugs.

Name: Thomas M.

Datum: Sonntag, 15 April, 2001 um 19:18:13
Kommentar:
Jan frag dich doch mal warum die immer die alten Hits spielen - vieleicht weil vor ihnen tausende Fans stehen die ne Menge Geld für die Karte bezahlt haben und weil die meisten von denen (mit weniegen ausnahmen) es erwarten , dass auch ein paar alte Hits gespielt werden? wäre das vieleicht ne möglichkeit? Mach dir mal klar, dass du nicht der einzigste bist der für so ein Konzert Eintritt zahlt und dass die Musiker sich bei einem Konzert nun mal nach der zahlenden Masse richten müssen. Ich finde es ziemlich eingebildet, wenn ne kleine Gruppe deren ach so wichtige wünsche nicht erfüllt worden sind - dann ohne mal nachzudenken über den Musiker herziehen. Aber vieleicht wird dir das ja auch irgnewann noch mal klar

Name: Karl-Heinz
Email: KHVillis@aol.com

Datum: Sonntag, 15 April, 2001 um 19:13:26
Kommentar:
Hallo Leute, Was macht E.C. Eurer Meinung nach falsch? Auf der einen Seite macht er vermutlich die Musik, die er zur Zeit favorisiert, auf der anderen Seiten sind hinter ihm (Management, Plattenfirma, Buchhalter) eine Menge Leute, die einerseits Geld in ihn investieren (Plattenfirma), das sie andererseits aber mit möglichst hohem und noch höherem Gewinn wieder zurückhaben wollen - man denke nur an die Robert Stigwood und seine offensichtliche 'Geld-Druck-Maschinen' CREAM und BLIND FAITH. Ich denke mal, dass zumindest damals die Künstler am wenigsten daran verdient haben. Ich denke, dieses ist bei allen Stars, die bei grossen Firmen unter Vertrag sind (McCartney, Stones, Knopfler etc.) ähnlich. Wir leben nicht mehr in 1965, wo man als kreativer Künstler mal eben ein Studio einen Sonntagnachmittag oder mal eben zwei Nächte buchen (lassen)konnte, um dort mal eben eine LP aus dem Boden zu stampfen. Ich bin (mehr oder weniger) seit 1963 E.C.-Fan und akzeptiere das, was er jeweils derzeit macht (vielleicht auch hier und da machen muss) und bin froh, daß er für jede meine äusserst unterschiedlichen Stimmungen irgendwann einmal die richtige LP/CD gemacht hat und hoffe, dass noch viel (auch bisher unveröffentlichtes) von ihm kommt. In diesem Sinne (auch noch Frohe Ostern). K.-H.

Name: Jan

Datum: Sonntag, 15 April, 2001 um 17:48:55
Kommentar:

Knopfler hat die gleiche Fieberkurve wie EC (nur nicht so lang). Die ersten Meilensteine wurden mittlerweile durch Schnarchnasenschlager ersetzt. Kohle macht eben satt und langweilig. Und das sieht man bei vielen Musikern. Sind sie einmal längere Zeit oben, spielen sie am Ende der KOnzerte immer die alten Hits. Das liegt eben daran, das sie durch ihre Sattheit nix mehr Neues schaffen. Und da gibt es soooo viele Beispiele. Allerdings muß man fairerweise sagen, dass es bei EC doch sehr lange gedauert hat bis er diesen Phlegmatismus erreicht hat. Es gibt eigentlich im Musikbusiness nur 2 rühmliche Ausnahmen: Neil Young und Lou Reed (by the way, hört auch mal Springsteen live in NYC an, das ist genau dasselbe wie bei EC oder Konpfler)

Name: Jan

Datum: Sonntag, 15 April, 2001 um 14:07:22
Kommentar:

Also ne Live-CD von der diesjährigen Tour muß wirklich nicht sein. Geschlafen hab ich dieses Jahr schon genug. Der "Rolling-Stone" hat schon recht wenn er über Reptile schreibt, das die CD eine Art Alterswerk ist und als solche auch zu aktzeptieren - aber leider hat EC derartige Alterswerke schon zu genüge aufgenommen. Und da muß eine Live-Cd zur Unterstützung des Alterswerks nun wirklich nicht sein. Ich hoffe, daß EC mit seinen diversen greisen Kollegen (Stones, Knopfler, McCartney, Stewart etc.) sich endlich in den wohlverdienten Ruhestand zurückzieht. Er hat genug geleistet, aber leider liegt das schon lange zurück. Frohe Ostern

Name: Jonas
Email: jonaswirth@web.de

Datum: Samstag, 14 April, 2001 um 15:52:38
Kommentar:
Hi Thommy! Was geht ab? Hab mich bei der Show beworben und bin sogar zum Casting eingeladen worden. Das ist am 22. in Stuttgart. Hat vielleicht irgendjemand Infos darüber, ob es eine CD von der Tour geben soll. Ich meine, dass der Zeitpunkt perfekt wäre.

Name: Sally

Datum: Mittwoch, 4 April, 2001 um 14:21:11
Kommentar:

Ich bin ganz deiner Meinung Jörg. Vielleicht sollten einige mal auf der Unofficial Eric Clapton Seite die Eintragungen auf dem Message Board und in den Concert-Reviews lesen.Übrigens heute kam endlich die neue Ausgabe Nr. 29 vom Fanzine "Where`s Eric" mit Fotos und Berichten über die Konzerte in der RAH. EC for ever!

Name: Christian

Datum: Mittwoch, 4 April, 2001 um 14:21:06
Kommentar:
Ein herzliches Hallo an alle Clapton-Fans! Da ihr euch lieber im Gästebuch austauscht als im Chat, sehe ich hier die einzige Möglichkeit zum Informationsaustausch. Ich muss gestehen, dass ich erst seit ungefähr eineinhalb Jahren Clapton-Fan bin. Dennoch will ich einen kurzen Kommentar zu Eike loswerden. Wenn mich ein Künstler wie Clapton dermaßen anstinken würde, ginge es mir nicht darum deren Fans einfach aus Frust zu provozieren. Außerdem habe ich erst letztens ein Interview über ihn gelesen. Darin sagt er, dass er nicht in der Lage sei, Noten zu lesen. Jeder der ein Instrument spielt, wird wissen, wie schwierig es ist, ohne Notenkenntnis vernünftig zu spielen. Gerade aus dieser Tatsache heraus und dem Umstand, dass er in er sehr viele Techniken beherrscht, denke ich, dass Clapton kein schlechter Gitarrist ist. Außerdem stimme ich mit Clapton im auf dieser Seite aufgeführten Zitat überein, man könne aus wenig Tönen viel machen, soll heißen: Nur weil jemand das Griffbrett rauf- und runterrauscht, ist er noch lange nicht der Beste.

Name: Joerg Maerker
Email: joergmaerker@hotmail.com

Datum: Mittwoch, 4 April, 2001 um 06:47:17
Kommentar:
In der Kategorie "Niveaulosester Beitrag des Jahres 2001" gewinnt : EIKE Hey, das ist nicht das Level, auf dem hier gelesen und gestritten wird, also halt Dich da bitte raus!

Name: Eike Liebenow
Email: Napole-on@web.de

Datum: Mittwoch, 4 April, 2001 um 02:31:05
Kommentar:
Also ich weiß echt nich, was ihr habt! Ich finde Clapton echt total dumm! Seine Musik ist grottenschlecht und er sieht auch noch scheiße aus! Also: Der alte Mann soll seine Gitarre mit in sein Wohnzimmer nehmen und aufhören, mich mit seiner beschissenen Musik zu nerven! BASTA!

Name: Jonas
Email: webmaster@clapton-is-god.com

Datum: Dienstag, 3 April, 2001 um 17:58:17
Kommentar:
Hey Rodney, der Kommentar auf den du Bezug genommen hast stammt wahrscheinlich von mir. Ich gebe ja zu, dass Arschloch übertrieben war. Das ist aber nur passiert, weil ich so aufgeregt über den anderen Kommentar war. Zunächsteinmal möchte ich sagen, dass ich keineswegs ein Clapton Fanatiker bin. Ich weiß sehrwohl, was ein gutes und ein schlechtes Clapton Konzert ist. Deine Meinung über Reptile teile ich gröstenteils sogar. Aber zufällig war ich auf dem Konzert wie dieser andere Typ auch, der gemeint hat, dass er das eine Solo von Clapton nachspielen kann. Erstens war das ein sehr gutes Solo, und zweitens kann man keine Solo von Clapton nachspielen. Auch wenn es sich zunächst einfach anhört, EC steckt in jedes Solo sein ganzes Herz und spielt es mit viel Gefühl. Beschäftige dich erstmal richtig mit Eric Clapton uns seiner ganzen Geschichte! Dann wirst du vieles verstehen. Als Keyboarder kannst du im Übrigen überhaupt nicht beurteilen, wie etwas auf Gitarre zu spielen ist. Jetzt reg dich nicht gleich wieder auf, ich nehme auch alles easy, aber ich spiele selber Gitarre und weiß wovon ich rede. Außerdem habe ich mich lange Zeit mit Claptons Geschichte beschäftig und verstehe seine Gefühle und damit auch seine Solos. Also, bevor du dich das nächste Mal über etwas auslässt, beschäftige dich erstmal damit!

Name: Rodney T.

Datum: Dienstag, 3 April, 2001 um 17:16:35
Kommentar:
Auf die Gefahr hin mich auch unbeliebt zu machen: Die Sache mit "was bist du für ein Arschloch zu behaupten...etc." geht wohl doch etwas zu weit. Claptons Stücke nachzuspielen ist für jemand, der einigermaßen begabt ist kein Problem. Keine Angst, ich bin kein Gitarrist, nur Keyboarder :-), Begeisterung für einen Star ist ja wirklich okay, ich bin auch Clapton-Fan aber die Engstirnigkeit die hier teilweise abläuft ist doch wohl etwas übertrieben. Jeder hat doch wohl das Recht auf seine eigene Meinung. Leider konnte ich auf der diesjährigen Tour keines der Konzerte besuchen, kann mich also dazu nicht äußern, ich war während der Pilgrim-Tour in München ind 1993 & 1994 in der RAH wobei mich zwar das Konzert in München begeistert hat, die Konzerte in London aber unbeschreiblich waren. Zu Reptile kommen mir folgende Gedanken: Eine nette Scheibe, mehr nicht, fängt an, plätschert dahin und hört wieder auf, einziger Höhepunkt (man beachte FÜR MICH) ist "Broken Down". Aber Clapton dafür verurteilen? Warum? Vielleicht fühlt er sich ja momentan genauso easy wie diese CD easy listening ist. Er hält sich ja auch ab und zu auf Antigua auf, da ist ja auch alles easy! Und vielleicht sollten manche hier auch alles etwas "easier" sehen!

Name: Rod Gonzales
Email: Rod_Gonzales@web.de

Datum: Samstag, 31 März, 2001 um 21:06:03
Kommentar:
Also, ich möchte mich jetzt auch mal an der Diskusion beteiligen: Ich bin, gebe ich zu, noch nicht lange EC-Fan! Ich habe in bisher einmal Live gesehen! Als, ich nach dem Konzert zu Hause war, wollte ich meine Gitarre verbrennen! Clapton hatte in diesem Konzert eine Energie! Unbeschreiblich! Ich rede von Konzert in Stuttgart. Es war einfach nur unglaublich! Sicher, Eric war früher besser! Aber, ich finde, es gibt für jeden Musiker, ein Limit, das man nicht überschreiten kann! Eric hat das erreicht! Wer im Konzert in Stuttgart war, und so nah dran wie ich(knapp 3 Meter weg), der würde mir zustimmen! Eric gab an dem Abend sehr viel! Es war einfach nur unglaublich! So, und zur Sache wegen den Solos: Also, Clapton Solos nachspielen, ist in manchen Fällen nicht weiter schwer! Jeder der ein bischen Gitarre spielt, der weiss das! Bestes Beispiel ist da z.B. Wonderful tonight, von "Chronicals". Dieses Solo ist wirklich einfachst! Sicher, es gibt Gitarristen, die auch solche Solos hinkiegen wie EC live, aber bei EC ist es einfach anders. Ich kenne keinen Gitarristen, der so viel Herz in seine Solos legt, wie Eric! Ich spiele selbst auch Gitarre und ich bin jedesmal selbst stolz auf mich, wenn ich etwas von EC spielen kann! Trotzdem würde ich mir nie ansmasen, mich mit Eric zu messen! Ich werde sicher nie so gut sein wie er!

Name: Joerg Maerker
Email: joergmaerker@hotmail.com

Datum: Samstag, 31 März, 2001 um 12:51:36
Kommentar:
Hey, das Teil heißt ARMANI und ist ebenso edel wie die Musik von EC, auch aus der Neuzeit. Grüße

Name: Karl-Heinz
Email: KHVillis@aol.com

Datum: Donnerstag, 29 März, 2001 um 21:37:03
Kommentar:
Hallo, Ist es noch niemandem aufgefallen, dass seit Montag eine neue EC-CD-single im Handel ist: I AIN'T GONNA STAND FOR IT (aus REPTILE) sowie LOSING HAND und einem weiteren Instrumental, JOHNNY GUITAR (Reprise 9362 44987-2. Viele Grüsse, K.-H.

Name: gerd
Email: gerd-toni@gmx.de

Datum: Donnerstag, 29 März, 2001 um 18:47:58
Kommentar:
Hallo EC-Fans, die Diskussion um Reptil find ich sehr interessant. Ich habe hierbei den Eindruck gewonnen, daß jüngere EC-Fans die Wurzeln von Erich nicht kennen. EC ist nicht schlecht auf Reptil. Ich alter EC-Fan kann mich an Amani-Geplänkel nicht so recht anfreunden. Dem Frank möchte ich schon gerne beipflichten. EC soll sich an alte Zeiten erinnern, und sich was zutrauen. Nicht nur Amani sondern auch wieder mal Levis zelebrieren. Entwicklungshilfe bei SRV oder G.Moore oder J. Bruce wäre nicht schlecht. Nichts desto trotz EC ist nicht Gott aber immer noch gut am Hackbrett also mehr Toleranz, in der Hoffnung das mal weider was fdreckigesd, fetziges von ihm kommt. Gruß Gerd

Name: Thomas M.

Datum: Donnerstag, 29 März, 2001 um 15:21:18
Kommentar:
Jan jetzt hast du aber die totale scheiße gelabert - Die Äußerung Kuschelrock bringt ja mehr Geld ist im bezug auf das neue Clapton album totaler Schwachsinn und Ich glaube Geld hat er genug.

Name: Ilse
Email: www.MHasch@t-online.de

Datum: Dienstag, 27 März, 2001 um 00:36:08
Kommentar:
Hallo Clapton-fans, wer Interesse hat, sich (noch)- einmal Somewhere over the rainbow - RAH, anzuhören, geht zu www.eric-clapton.co.uk / Message Board - Eintrag: Re: over the rainbow - Gareth Davies. Hoffe, ich mache mich bei den jüngeren Clapton-fans nicht unbeliebt! Bye...

Name: Jörg Märker
Email: joergmaerker@hotmail.com

Datum: Dienstag, 27 März, 2001 um 00:24:37
Kommentar:
Hallo, das finde ich schon toll, daß Frank so ein Naturtalent ist, daß er sogar ein bißchen Gitarre spielen kann, und dann gleich noch so`n Solo von Ec ... Hoffentlich ist er nicht auch noch Arzt, da kann er vielleicht das nicht gehörte Konzert in der RAH einschätzen, wo EC nach einer Kehlkopfentzündung so super gespielt hat, wie es nur wenige Gitarristen weltweit vermögen! Hey, schick mir mal ein Demo oder laß die Gemeinde wissen, wo Du Deine Soli zelebrierst.Möglicherweise ist mir vollkommen durch die Lappen gegangen, daß EC in Frankfurt zwei Konzerte gegeben hat; ich war auf dem, wo einige Tausend Fans ziemlich zufrieden nach Hause gegangen sind; das Konzert, was unser Nörgler gesehen hat, kenne ich nicht´! Ich kann auch ein bißchen Gitarre und Piano,bis dato kam ich aber nicht auf die Idee, beispielsweise Elton John oder EC oder Carlos Santana mit mir zu vergleichen; und ich leide bestimmt nicht an unterentwickeltem Selbstbewußtsein - eine Frage noch: wieso schwärmt Ihr alle nur von Sally? Ich übrigens auch...Bis bald wieder! Jörg

Name: Greg
Email: karlberger@gmx.de

Datum: Dienstag, 27 März, 2001 um 00:08:55
Kommentar:
Hi Leute, ich bin nach wie vor noch auf der Suche nach 2 Postern von der Tour. Leider seit Wochen erfolglos. Kann mir niemand helfen hier? Oder geht noch jemand auf eines der Austehenden Konzerte, und wäre bereit welche mitzubringen?Dann meldet euch bitte bei mir unter der o.g. Mailadresse.

Name: Jan

Datum: Montag, 26 März, 2001 um 22:17:07
Kommentar:
Lay down Sally. Frank hat 100% Recht! Er spricht mir aus der Seele. Ich hoffe inständig, daß EC irgendwann noch mal den Turbo reinlegt und nicht ständig dieses routinierte Sicherheitsdenken bevorzugt. Und an alle Hobby-Gitarristen: Das Frank das Solo nachspielt glaube ich sofort, das können wahrscheinlich zigtausende auf dieser Welt. Entscheidend bei EC war doch immer ein Solo zu entwickeln - das können nämlich nur wenige. Leider laeßt das bei EC aber leider z.Zeit auch zu wünschen übrig. So let's wait another 5 long years- vielleicht kommt ja noch mal was ohne KUSCHELROCK (aber dafür gibts halt mehr Kohle)

Name: Sally

Datum: Montag, 26 März, 2001 um 20:54:57
Kommentar:
Hallo Frank, auf der Pilgrim-Tour war ich sowohl in Frankfurt als auch in Köln auf dem EC-Konzert. Als ich River of tears damals zum 1. Mal live hörte, war ich sehr erstaunt, denn die Studioaufnahme hat mit bis dato überhaupt nicht gefallen. In der RAH am 10.2. hat er River of tears schon mit viel Gefühl gespielt, jedoch in Frankfurt hat er dieses sogar noch übertroffen. Ich finde es sehr anmaßend von einem 23-Jährigen zu behaupten, dies ebenso gut zu können. Dazu fehlt dir doch sicherlich die Erfahrung. Klar gibt es auch sehr junge, talentierte Gitarristen, z. B. Jonny Lang, der mit seinen ca. 17 Jahren sicherlich ein Naturtalent ist und damit eine Ausnahnme bildet. Selbst dieser gibt an, dass er noch nicht an seine Vorbilder (Hendrix, Clapton etc.) heranreicht. EC for ever!

Name: lars

Datum: Montag, 26 März, 2001 um 18:20:53
Kommentar:
Ihr seid ja total bekloppt

Name: Jonas
Email: webmaster@clapton-is-god.com

Datum: Montag, 26 März, 2001 um 17:45:42
Kommentar:
Eine ganze Weile habe ich mir diese Disskusion hier nur von ausen angeschaut, aber jetzt habe ich etwas gelesen, das mich wirklich auf die Palme bringt! Lieber Frank, als ich dein vorletztes Statement angefangen habe zu lesen, musste ich dir noch einigermaßen rechtgeben. EC schöpft sein Potenzial schon längst nicht mehr aus. Aber ich glaube, jeder Fan weiß das. Aber wie kannst du behaupten, dass das Konzert am 9.3. total schlecht war? Ich glaube da stehst du mit deiner Meinung ziemlich alleine da. "Bell Bottom Blues" und "Five Long Years" waren unglaublich Versionen, wo EC gezeigt hat, dass er auch singen kann! Ich stand 6M weg von ihm und habe gedacht er explodiert gleich! Aber was bist du eigentlich für ein arrogantes Arschloch zu behaupten, dass du das Solo von River of Tears nachspielen könntest. Das kann ja wohl nicht war sein. Ich glaube auch hier stehst du ziemlich alleine da. Ich finde das wirklich ein starkes Stück von dir, so etwas zu behaupten. Ich kann für deine Gesundheit nur hoffen, dass dir diese Äußerung jetzt schon wieder leid tut!

Name: Frank

Datum: Montag, 26 März, 2001 um 15:39:57
Kommentar:
Nur zur Info: Teil einer concert review über Gent-Gig von eric-clapton.co.uk: EC and his band thanked the audience and left me unsatisfied. Did I expect too much or was it the master himself? I had the impression the band did some great playing, but somehow EC showed a minor enthusiasm during the last hour of the set. What a disappointment!

Name: Frank

Datum: Montag, 26 März, 2001 um 15:22:20
Kommentar:
Was denkt Ihr? Aus welchem Grund hab´ich mich wohl zum Konzert in Frankfurt kritisch geäußert? Um euch zu provozieren? Bestimmt nicht. Ich wollte lediglich meinen Frust über die derzeitige Leistung von Eric Clapton loswerden - das hat mit euch nichts zu tun. Und überhaupt wollte ich mal hören, ob es weitere Fans gibt - denn ich bin auch ein großer EC-Fan -, denen es ähnlich geht. Manche scheinen das nicht ganz zu begreifen. Aber egal: Alles was hier zählt, sind Argumente, keine Glaubensbekenntnisse! Mein Kernargument war: Eric Clapton ist nicht mehr innovativ. Nicht, dass er es nicht könnte. Er traut sich nur nicht. Und ich habe die Befürchtung, dass das mit zunehmendem Alter schlimmer wird. Beispiele sind Reptile und das Konzert in der Frankfurter Festhalle. Natürlich höre ich mir auch Reptile an und es erscheint mir - für ein Clapton-Album - ausgesprochen homogen produziert zu sein. Und ganz bestimmt ist das der Ausdruck einer ganz bestimmten Lebensphase oder Reife oder was auch immer. Es ist ja auch sein gutes Recht, sowas zu veröffentlichen. Aber es ist alles andere als ein Kracher. Allerdings von Reptile als - wie hast Du gesagt, Ilse? - einer "poetischen Höchstleistung" zu sprechen, würde selbst Eric Clapton erröten lassen. Believe in Life. Modern Girl. So. Aber nun nochmal zur Festhalle: Ich kann mich nicht erinnern, dass Eric Clapton jemals - außer er war besoffen -dermaßen lahm und uninspiriert seine Stratocaster gespielt hat. (Ich bin selbst Gitarrist. Falls jemand den Inkompetenz-Trumpf aus dem Ärmel zieht.) Mit Wehmut denke ich da an fühere Konzerte zurück. Ich kann mich noch ganz genau an die Soli in River of Tears während der Pilgrim-Tour erinnern: voll unbeschreiblicher Kraft, Leidenschaft und Melancholie. Als ich in der Festhalle die ersten Takte von River of Tears vernahm, freute ich mich schon und dachte: Jetzt wird das endlich ein richtiges Clapton-Konzert!!! Bis zum Solo war das Lied schon okay, aber dann... Das spiele ich an guten Tagen auch. - Das nur noch als Ergänzung. Was mir nun wirklich zu denken gibt, ist folgendes: Ihr seid euch ja schon einig, dass das Konzert in Frankfurt besser war als in London. Wenn das tatsächlich stimmt...oh weh, oh weh, oh weh...

Name: Uwe
Email: UweDieck@aol.com

Datum: Sonntag, 25 März, 2001 um 18:27:18
Kommentar:
Hallo Sally, offensichtlich bist Du eine der wenigen,die die Musik von EC versteht - ich denke Du hast dich genauso mit seiner Person und seinem Leben befasst wie ich ! Super. Vielleicht meldest Du dich mal bei mir UweDieck@aol.com....bis denn...Uwe

Name: Jan

Datum: Samstag, 24 März, 2001 um 21:17:06
Kommentar:
Mensch Leute, so langsam wird's ja heilig hier. Wie kann man nur so kritikunfähig sein.

Name: Sally

Datum: Samstag, 24 März, 2001 um 18:42:36
Kommentar:
Hallo Ilse,du hast mir aus der Seele gesprochen.Wie du war ich ebenfalls am 10.2. in der RAH und am 9.3. in Frankfurt.Auch ich fand, dass die Akkustik an diesem Abend für die Festhalle ungewöhnlich gut war.Meine Eindrücke und Empfindungen habe ich bereits schon einmal geäußert. Jede neue CD von EC spiegelt einen Teil seines Lebens zum jetzigen Zeitpunkt wieder und mit der Verarbeitung dessen, was er in seinem Leben durchgemacht hat, sei es seine Kindheit, seine Drogen - und Alkoholsucht, Tod des Sohnes etc.. Wie du schon erwähnt hast, kann man dies sowohl im Tourbook als auch in diversen Büchern,Interviews und Zeitungsartikeln nachlesen.Eric for ever!

Name: Chris

Datum: Samstag, 24 März, 2001 um 17:24:32
Kommentar:
Ups, ENTSCHULDIGUNG Sein Name ist natürlich D. Bramhall II.

Name: Chris

Datum: Samstag, 24 März, 2001 um 17:16:10
Kommentar:
Hallo Leute, manchmal denke ich einfach: Man kann Musik auch tot diskutieren!!!! Musik ist und bleibt eine subjektive Geschmackssache und das ist gut so! He, man kann eben keine Platte aufnehmen die es jedem recht macht! Und he mal ganz ehrlich, nicht 1% von uns allen hier wird jemals in seinem Leben musikalisch auch nur das erreichen, was Leute wie Clapton mit einem Song schon erreicht haben. Zeitlose Musik!!!! Und noch was zu Branham II. Der Junge ist schon nicht schlecht. Aber er macht eben eine Musik, der eines zu eigen ist, nämlich daß man mit ihr wächst und das sie Zeit zum Reifen braucht. Also genießt die Musik und vor allem spielt sie!

Name: Joerg Maerker
Email: joergmaerker@hotmail.com

Datum: Samstag, 24 März, 2001 um 12:45:39
Kommentar:
Hallo, Ilse - dazu ist eigentlich rein gar nichts mehr zu ergänzen, ich empfinde das 100%ebenso und kann mir deshalb diesmal längere Ausführungen ersparen. Wo hattest Du Platz in der RAH?Und woher kamen die Karte? Optimal wäre die kombination der Atmosphäre und Akustik der RAH mit der musikalischen Qualität des frankfurter Konzerts, das sicher der übergroßen Mehrheit der Besucher ebenso gefallen hat wie Dir und mir ... Bis bald und schönes Wochende!

Name: Thomas M.

Datum: Samstag, 24 März, 2001 um 12:26:38
Kommentar:
Ilse, Danke! und Amen

Name: Ilse Hasch
Email: www.MHasch@t-online.de

Datum: Freitag, 23 März, 2001 um 23:48:25
Kommentar:
Hallo Clapton-fans, eigentlich richtet sich mein Eintrag speziell an Frank. Zum Konzert in Frankfurt möchte ich Dir folgendes sagen: Kraftvoll - Gefühlvoll - Leidenschaftlich - Großartig ! Don`t wake me up - Amen. Auf welchem Konzert warst Du? Für mich war das mit die beste musikalische Darbietung, die ich je erlebt habe und ich habe größte Hochachtung vor dieser Mammutleistung von E.C. und Band. Ebenfalls möchte ich die Vorgruppe lobend erwähnen, obwohl mir der Sound etwas zu "heavy" war. Ausnahmslos alle, mit denen ich mich über das Konzert unterhalten habe, waren ebenfalls begeistert. Übrigens, die Sitzverteilung in der Festhalle ist eigentlich immer gleich und der Sound war an diesem Abend viel besser, als ich es in anderen Konzerten dort schon erlebt habe. Ich war am 10.03. in der RAH. War alles sehr beeindruckend, aber das Konzert in Frankfurt war absolut das bessere. (Hatte wohl etwas mit dem Gesundheitszustand von E.C. zu tun; das Konzert am 9.3. wurde ja abgesagt). Zur Kritik an der neuen CD möchte ich sagen: Da Eric Clapton`s Titel immer eine bestimmte Phase seines Lebens beschreiben, sind somit also Titel, die in die Rock- u. Blues-Geschichte eingingen, in der jetzigen Zeit so nicht mehr zu produzieren und auch nicht mehr zu toppen. Songs wie Layla oder Old Love und so viele andere stehen für sich und das soll auch so sein. Vielleicht hättest Du mal das Tourbook lesen sollen; darin wird auf sehr beeindruckende Weise geschildert, wie das neue Album entstanden ist. Ich finde Ausdrücke wie stinklangweilig oder ähnl. einfach bei deiner Kritik voll daneben und unverschämt. Und überhaupt halte ich es für eine großartige Leistung über so viele Jahre, nach all den Höhen und Tiefen, nach all den Schicksalsschlägen, zu solchen musikalischen und poetischen Höchstleistungen fähig zu sein. Es ist gut so. Don´t wake me up. Amen.

Name: Steffen

Datum: Freitag, 23 März, 2001 um 08:51:55
Kommentar:
Hallo Clapton-Fans. Mit großem Interesse habe ich die Entwicklung dieses Gästebuchs zu einem kleinen Diskussionsforum wahrgenommen, indem sowohl persönliche, wie sachliche Kommentare dem Diskurs überantwortet werden. Besonders die durch Jan angeregte Debatte, um das jüngste Clapton-Album (ob intendiert oder nicht), zeigt, wie vielseitig die musikalische Entwicklung Claptons wahrgenommen wird. Die jeweiligen Maßstäbe nach denen beurteilt wird - rückwärts gewand in Bezug auf die frühen Bandkooperationen oder die Solokarriere, aktueller in Bezug auf die musikalische Arbeit seit "Unplugged" und "From the Cradle" -, geben sicherlich einen angemessenen Rahmen für Vergleiche. Ich denke, daß eine Feststellung hier Konsens ist: nach der Aufarbeitung des Blues zeigen sich "neue Seiten" an der Musik (ob modern inspiriert oder soulig). Und (das ist nicht trivial): es ist immernoch derselbe Musiker, der sich selbst an die Musik heranträgt und sich durch sie zum Ausdruck bringt. Der jüngste Clapton hat wahrscheinlich (der Verweis auf die Liveacts im Hyde-Park oder M.Sq.-Garden ist ja schon erbracht worden) etwas sehr beeindruckendes geschafft: die "alten" Lieder (Layla etc.) stehen neubewertet neben neuen Stücken, was sicherlich Anlaß gibt, das Schaffen im Ganzen zu sehen: Altes ist im Neuen aufgehoben (nicht abgelöst!). Soll heißen: Die Musik Claptons IST immer zugleich das Lied, daß man wählt und die Lieder, die daneben stehen. Damit will ich eigentlich nur folgendes sagen: Ein qualitatives Urteil ist nur dann mehr als der persönliche Geschmack, wenn man jedes Lied "zu Wort kommen" läßt, ohne die anderen aus der Entwicklung auf dieses eine hin auszublenden. Viele Grüße Steffen P.S.: Mein besonderer Dank gilt dem Macher dieser HP.

Name: Jan

Datum: Donnerstag, 22 März, 2001 um 20:27:00
Kommentar:
Liebe Leute, ich habe hier niemanden persönlich angegriffen und werde das auch in Zukunft nicht tun. Allerdings habe ich vermehrt das Gefühl, daß sich hier permanent Fans der "Clapton meets Phil Collins" Ära einfinden. Ich hab da ja nix gegen nur finde ich PERSÖNLICH nun mal die etwas improvisierteren EC Stücke besser. Das Andere hört man doch von zigtausend anderen Künstlern täglich im Radio (von Rod Stewart bis Everlast - oder diese unsäglichen Revivals. Und ob hier jemand mit Nathan East redet oder ob EC nen Pips hat interessiert doch wirklich keinen ! Wenn ich 100 DM und mehr für ein Konzert ausgebe, dann erwarte ich Höchstleistung - mehr nicht. Wenn jemand angeschlagen ist, dann soll er den Termin eben verschieben. Und wenn ich E-Gitarre spiele, dann muß es auch ein bißchen abgehen - oder nicht ? Und bezüglich der rosaroten Brille wünsche ich allen weiterhin viel Vergnügen. Wem's gefällt der soll's auch genießen. Mir aber kann zumindest meine Plattensammlung keiner mehr nehmen - egal ob da irgendwann noch ne taugliche Clapton-Platte dazukommt oder ob nicht.

Name: Thomas M.

Datum: Donnerstag, 22 März, 2001 um 20:09:37
Kommentar:
Layla hat wenigstens ahnung wovon sie redet! Sie hat auch mal die Hintergrundinformation zu den Ohrsöpsel angebracht , was andere nicht konnten und einfach drauf los gebölkt haben Danke!

Name: Layla

Datum: Donnerstag, 22 März, 2001 um 18:36:38
Kommentar:
Wen`s interessiert: Freitag,23.03., 3Sat, 1.45 bis 2.40 Uhr Marcus Miller & Band Wer`s noch nicht weiß: Marcus Miller (Bass) war einer der "5 Legends" u.a. in Montreux, Jazz-Festival 1997 zusammen mit EC, David Sanborn, Steve Gadd,Joe Sample Sally, wir waren dabei! Dann noch etwas zu dem "Rentnerblues"! Warum gestattet man Eric nicht auch mal die leisen Töne ohne ihn gleich in der Form abzuwerten? Er hat uns schon so viel gute, fetzige Musik geschenkt, dann lasst uns doch auch mal die leisen Töne hören! Hinter dieser Musik steckt so vieles: schaut mal in seine Biographie und lest im Tourbook sein Resumée. Ich leihe Euch gerne mal meine rosarote Brille dafür! Er ist nicht "god". Er ist ein begnadeter Musiker, der als Mensch abseits von Drogen, Alkohol und dem wohl Schlimmsten, was einem widerfahren kann- sein kleines Kind durch einen sinnlosen Unfall zu verlieren- weitergemacht hat und seine Therapie immer wieder in der Musik -gerade da bei den leisen Tönen gefunden hat: Circus, Tears in Heaven, River of Tears. Ich denke, die Therapie ist derzeit erfolgreich abgeschlossen: seine neuen eigenen Songs: Reptile: sehr luftig, leicht, beschwingt Believe in Life u. Find myself: sehr positiv,nachdenklich nach innen blickend Son & Silvia: seine Dankbarkeit für Onkel Adrian und Tante Silvia Bleiben wir neugierig, wie es weitergeht, somewhere over the rainbow!? Zu den Ohrstöpseln im 2.Teil in Frankfurt möchte ich noch eine Info weitergeben:Eric hatte schon in London eine Kehlkopfentzündung und musste einen Konzertabend ausfallen lassen. In Köln ist er nach dem Konzert gleich ab ins Hotel, weil er sich nach Nathan Easts Aussage nicht wohlgfühlt hat. Dann darf man sich doch sicher mit knapp 56 Jahren tagsdrauf einen dicken grünen Stöpsel ins Ohr stecken ohne gleich wieder abqualifiziert zu werden von sogenannten Fans, die mit festgefahrenen Vorstellungen von einem "god" vor 30 Jahren zum Konzert kommen und anschließend beleidigt verbal um sich schlagen!

Name: Thomas M.

Datum: Donnerstag, 22 März, 2001 um 12:21:51
Kommentar:
´Lieber Jan, was hast du denn von der Reptile erwartet? Das sie Klassieker in der art von "Layla" oder " Badge"? Oder Im Stil der "Cream", "Yardbirds", etc. Jahre ist? Ich glaube ganz einfach das deine Erwartungen an die Platte viel zu hoch waren, du kannst ja nicht von EC erwarten, dass jede seiner Platten diesen Klassiker Effekt hat. Und die "Reptile" ist sicherlich nicht so schlecht wie du sie teilweise gemacht hast - Es einfach eine Platte die man echt gut hören kann. Übriegens die Idee, dass jeder die Cd's selbst bewerten kann finde ich echt Klasse - wäre eine Überlegung wert.

Name: Jan

Datum: Donnerstag, 22 März, 2001 um 11:50:53
Kommentar:
Lieber Jörg, das ist es ja gerade was ich bezüglich Reptile ausdrücken möchte: Diesen Effekt des "Nebenbeihörens". Es gibt so viel Lullimusik auf dieser Welt, die einen nicht stört, wenn man sie nebenbei hört. Aber muß ausgerechnet EC, dem man in vielen Facetten konzentriert zuhören kann, auf dieser Welle mitreiten ? Ich glaube nicht und daher finde ich diese Kerzenmusik Reptile Musik einfach nur langweilig. Aber wahrscheinlich ist das ein Trend in der Musik und Gesellschaft, den man einfach akzeptieren muß

Name: Joerg Maerker
Email: joergmaerker@jotmailcom

Datum: Donnerstag, 22 März, 2001 um 07:35:38
Kommentar:
Hallo, ich finde die recht konträreb Meinungen zum Status von EC 2001 durchaus interessant, wenn auch festzustellen bleibt, daß sicher jede "EC Fraktion" das durch die nicht ganz objektive eigene Brille sieht. Uunstrittig ist wohl sicherlich, daß EC einer der begnadetsten Gitarristen, seit es diese Instrumente gibt,ist und sein handwerkliches Können wohl mit steigendem Alter NICHT schlechter geworden ist. Und unstrittig ist wohl auch, daß die Masse der Besucher bei seinen Konzerten, die ich in diesem Jahr gesehen habe, ein erlebnis hatte, daß den Einsatz zur Kartenfindung gelohnt hat. Die Frage stellt sich doch auch so, ob diese Konzerte für eine bestimmte Erwartungshaltung der Fans gemacht werden, oder ob man so etwas für sich selbst spielt. Ich habe das mal bei Santana erlebt (in Dresden), da hat Carlos irgendwelche (zweifellos handwerklich gut gemachte) Songs gespielt, die möglicherweise ein Häuflein ganz naher Insider kannte - für die Masse des Publikums war es aber der totale Flop, da alles einigermaßen Bekannte (und das wollten wir doch hören) bis auf eine Zusage fehlte... Ich möchte schon in einem EC Konzert überwiegend das hören, was ich kenne, und da glaube ich nicht, daß unter diesem Aspekt die Titelzusammenstellung falsch gewesen ist.Genauso ist es okay, wenn andere den früheren Clapton besser finden - Geschmack und Empfinden wird immer unterschiedlich sein, sonst würden wir uns ja auch nicht unterhalten. Sicher ist die Reptile sehr auf ein breiteres Publikum (also nicht auf den reinen Blues Fanatiker) gemacht, aber gewiß nicht, weil EC noch ein paar Scheine nötig hätte (das ist sicher auch nicht seine alleinige Entscheidung9 - aber Reptile ist perfekt eingespielt, und eben auch mal im Auto oder bei Kerzenschein nebenbei zu hören, was für die frühen Jahrzehnte seiens Schaffens ich nicht behaupten möchte. Die Idee einer persönlichen Hitliste finde ich sehr gut, da würde sich schnell herausfiltern, wie die unterschiedlichen Hörinteressen der Fangemeinde verteilt ist - bis bald!

Name: Dominik

Datum: Mittwoch, 21 März, 2001 um 19:58:01
Kommentar:
versteh die aufregung um reptile auch nicht... ich finde, es sind schöne, reife bluessongs, klar sind nicht solche rocknummern von der art layla dabei, dafür ist ihm ein relaxtes bluesalbum ohne den technischen schnickschnack von pilgrim gelungen; es gehört zu seinen guten alben, wenn auch klar nicht zum besten, dafür hat er mit derek and the dominos, cream, yardbirds und solo schon zuviele meilensteinalben abgeliefert.... übrigens die idee mit der fanbewertung der alben sollte aufgegriffen werden, finde ich gut! Viele Grüße an die Claptonfans dieser welt!

Name: Thomas M.

Datum: Mittwoch, 21 März, 2001 um 18:42:49
Kommentar:
Tut mir leid Jan das ich dich ein wenig verwirrt habe, aber ich bin nicht der Autor dieser seite( nur um das kurz klarzustellen! und ich weiß sehr wohl das EC mit Cream und den Yardbirds mit die beste Musik seiner Karriere gemacht hat und ja ich kann auch deine Plattenbewertung zum größten teil nachvollziehen(bis auf die Slowhand und die Money and cigaretts), und ja die des autors dieser seite kann ich auch teilweise nicht nachvollziehen - aber meiner Meinung nach war das was du und Frank über die Reptile geschrieben habt so nicht ganz verständlich warum habe ich ja zum größten teil schon gesagt - also das wollte ich nur kurz klar gestellt haben.

Name: Jan

Datum: Mittwoch, 21 März, 2001 um 17:16:14
Kommentar:
Lieber Thomas und Co., EC steht nun seit über 35 Jahren im Rampenlicht und hat nicht nur die letzten 10 Jahre Musik gemacht. Ich habe mir deine CD Bewertungen angeschaut und bin persönlich ganz anderer Meinung. Daher habe ich mir die Mühe gemacht, meine eigene EC Bewertung hier zu posten (ich bin auch nicht böse wenn du die schnell wieder löschst). Eine Anregung möchte ich diesbezüglich aber noch geben. Du könntest doch auf dieser hervorragenden Website einen Poll einrichten, bei dem jeder die einzelnen Platten bewertet und dieses Ergebnis als Durchschnittsbewertung heranziehen. Gruss, Jan YARDBIRDS 1. Sonny W & Yardbirds (***) (legendäre Live-Aufnahme mit einer absoluten Blues Ikone) ...with JOHN MAYALL 1. Bluesbreakers (****) (der Start schlechthin und der Auslöser für die „Clapton is god“-Manie. Kein Ausfall, auch wenn man über die stimmlichen Fähigkeiten von JM streiten kann – PFLICHTPLATTE) CREAM 1. Fresh Cream (****) (Beginn der ersten Supergroup mit Ecken und Kanten. Jack Bruce ist omnipräsent und leitet den Höhepunkt seiner Schaffens- phase ein. Ginger Baker outet sich als bis dato bester Drummer der Welt und EC startet erste Sangesversuche und gibt der Platte den nötigen Drive) 2. Disreali Gears (*****) (Schon das Cover ist weltklasse. Die Platte selbst bietet praktisch nur Highlights. Tales of brave Ullyses ist sicherlich auch heute noch der beste Song den Cream je geschrieben haben) 3. Wheels of fire (****) (Studioimprovisation und Livegewitter. Crossroads wird zum zweitenmal von EC aufgenommen (nach der lahmen Version von Powerhouse 1966) und ist richtungsweisend für die kommenden „Derek“ Zeiten. Und über White Room braucht man wohl kein Wort mehr zu verlieren) 4.Goodbye (***) (Ein etwas kurzer und auch eher schwacher Abschied von CREAM. Mit Badge wird zum erstenmal auf die Charts geschaut. Aber die mit aufgelegten Live-Versionen entschädigen für einiges) 5. Live Cream I (******) (Die Live Platte von Cream schlechthin. Was für Soli !!!) 6. Live Cream II (***) (Nachgeschobene zweite Live Platte mit den „Hits“ – fast schon überflüssig.) BLIND FAITH 1. Blind Faith (***) (Leider nur ein mauer Aufguß von Cream. Aber die Präsenz von Clapton und Baker rettet die Platte vor dem Absturz.) DEREK and THE DOMINOS 1. Layla and other...(*****) (Vulkanausbruch der Gitarre. Tolle Songs, Gesang sicherlich noch nicht auf der Höhe, aber die tolle Band kompensiert auch diese Schwächen. Und Clapton zusammen mit DUANE ALLMAN, daß ist unwiederbringlich) (Noch mehr zu empfehlen: The Layla Sessions) 2. In Concert (*****) (Meines Erachtens eine der besten Live-Platten überhaupt. Mischung aus Genialität und Drogeneinfluß und das ohne Duane Allman – Respekt!) ERIC CLAPTON 1. Eric Clapton (***) (Gesanglich schwaches Debut mit allerdings einigen guten Songs. Zum ersten Mal wird JJ Cale von EC gecovert. Die mitwirkenden Musiker zeigen ihre Erst- klassigkeit diverse Male) 2. Rainbow Concert (14 tracks) (**) (Maues Live Album mit einem EC, der kaum bei Bewußtsein ist. Hier werden einige Stücke geradezu niedergemetzelt. Trotzdem ein Zeitdokument, da es ohne dieses Konzert wohl weitere Platten von EC nicht gegeben hätte.) 3. 461 Ocean Boulevard (****) (Gut gelaunte Platte mit diversen Höhepunkten und tatsächlich einem Nummer Eins Hit. Get ready, Steady Rollin Man oder Motherless Children sind mit das Beste was EC in den 70ern im Studio aufgenommen hat. Und dann das hymnenartige Let it grow. Feine Platte) 4. There’s One in every Crowd (***) (Würdiger Nachfolger von 461. Knüpft nahtlos an, hat aber sicherlich nicht das Potential zum Klassiker. Dazu wirken einige Interpretationen einfach zu „müde“) 5. EC was here (***) (Viel besser als Rainbow Concert. Allerdings ist die Aufnahmequalität ziemlich mies. Besser kommen die Stücke auf der Compilation Crossroads 2) 5. No Reason to cry (****) (Mit Dylan und The Band zusammen eingespielt. Die Songauswahl ist gut, die Interpretation noch besser. Höhepunkte: Das Duett mit Dylan All our past times und Last Night (Duett mit Rick Danko, whiskygetränkt) 6. Slowhand (***) (Kommt bei weitem nicht an die Qualität des Vorgängers dran. Enthält mit Lay down Sally, Wonderful tonight und Cocaine drei der bekanntesten Songs, diese sind aber in den später erschienenen Live- Versionen um Klassen besser.) 7. Backless (*) (Wohl der Tiefpunkt der 70er Jahre. Uninspiriert, schlecht produziert – schlicht langweilig, ob wohl mit Early int the Morning ein richtig guter Song drauf ist) 8. Just One Night (****) (Schöne Live-Platte, die aber vor allem im zweiten Teil ihre Stärken hat. Worried Life Blues, Early in the Morning, Blues Power... Kraft pur. Leider aber auch eine völlig verhunzte Version von After Midnight.) 9. Another Ticket (***) (Sentimentale Platte ohne große Aussetzer und Highlights. Die Songs als Live-Versionen hätten sicherlich eine größere Magie) 10. Money and Cigarettes (***) (Witzige Songauswahl. Eigentlich die untypischste Clapton Platte. Mal Rockabilly mal Blues mal Pop und mit Crosscut Saw ein echtes Highlight.) 11. Behind the Sun (**) (Phil Collins läßt zum erstenmal grüßen. EC singt wie er und die Platte klingt wie Collins. Dadurch werden einige gute Songs verdudelt (Forever Man ist da noch die Ausnahme)) 12. August (*) (Konsequente Fortsetzung von Behind the Sun. EC nun als Dressman auf dem Cover. Genau so klingt’s. Die Konzerte entschädigen aber für viel) 13. Journeyman (***) (Klar bessere Linie. Und sogar gut produziert. Der Weg ist noch unentschlossen, aber mit Old Love ist wieder mal ein Highlight geglückt, ob nun dank Robert Cray oder trotz – der Song stimmt. Allerdings gibt es auch den Totalabsturz mit Run so far und No Alibis. Und der Versuch ein zweites Layla zu schreiben mißlingt gründlich (Bad Love)) 14. 24 Nights (****) (Der Blues Teil ist hochkarätig und sensationell. Der Versuch mit dem Orchester von Michel Kamen aller Ehren wert. Die Songs mit „normaler“ Band solide. Alles in allem eine tadellose Live Platte) 15. Unplugged (ohne Wertung) (Beliebteste EC Platte überhaupt. Grammies. Aber wenn schon Unplugged, dann doch bitte Neil Young) 16. From the Cradle (****) (Schon der Opener ist ein Knüller. Stimmlich wohl die beste EC Platte. Über alte Blues Standards kann man streiten, aber EC zeigt, was er am besten kann. Gary Moore zieht sich als Blueser anschließend (Gottseidank) zurück. Danke Eric) 17. Pilgrim (***) (Welch eine Wandlung! Vom Bluesman zum perfekten Popper. Sehr interessante Songs mit Synthesizer Einlagen und erstklassigem Gesang. Allerdings kann man EC fast nicht als EC identifizieren. Doch gerade das macht Pilgrim aus) 18. Riding with the King (**) (Back to Blues. Allerdings viel saftloser als noch bei From the Cradle. BB dominiert, das holt aber auch nicht viel raus – überflüssig, verpaßte Chance) 19. Reptile (**) (Wieder in alten August/Behind the sun /Journeyman Tagen angelangt wird diese belanglose Werk veröffentlicht. Lediglich bei Superman Inside hört man einen lässigen, rauhen Clapton, aber leider ist bei dem Song der Refrain auch noch mißlungen. Ansonsten sehr weichgespült und ohne Risiko. Charttauglich, mehr auch nicht.) COMPILATIONS 1. Backtrackin (****) Alles wichtige bis 84 enthalten. Von Cream bis Solostücke. Empfehlenswert für’s schmale Budget 2. Crossroads (*****) DER Beginn der 3 bzw. 4-fach CD Box. Alles drauf was wichtig ist, vieles unveröffentllicht bzw. in alternativen Versionen. Beste Werkschau, die von EC erhältlich ist. 3. Crossroads 2 (****) Für Puristen. Lange auschweifende Live Versionen, die in den 70er Jahren aufgenommen wurden. CD 4 enthält zudem eine extended Version von Just one Night 4. Cream of Eric Clapton (**) Die Songauswahl ist in Ordnung, aber die Produktion und Aufnahme dieser Platte eine Unverschämtheit – Finger weg 5. Derek and the Dominos-Live at the Fillmore (*****) Gleichwertig wie in Concert, mit einigen Alternativ-Songs- weltklasse ! 6. Cream-Those were the Days (*****) Alles von Cream auf 4 CD’s. Pflichtprogramm für alle EC Fans VIDEOS 1. Live in Conneticut 1985 (*****) Super Konzertaufnahme von EC im Rahmen der Behind the Sun Tour. Klasse Band und EC in Hochform. Er stellt sämtliche Studioaufnahmen in den Schatten. (Ich glaube das Video ist nicht mehr erhältlich. Ich besitze leider nur die Audio-Version, die ist aber auch ziemlich gut) 2. 24 Nights (***) Weniger Songs als auf der CD. Ganz nett gefilmt, aber der Funke springt irgendwie nicht rüber. Und wer hat EC eigentlich gesagt, dass er Wonderful Tonight 10 Minuten lang strecken soll ? 3. Live in Hyde Park (****) Klasse Konzert. Kommt aber nicht an Conneticut ran. 4. Live im Madison Square Garden (****) Nette Gastauftritte, tolles Konzert. Und das Duett mit Dylan zu Crossroads ist wohl ein absoluter Meilenstein in EC’s Karriere. Thank you.

Name: Thomas M.

Datum: Mittwoch, 21 März, 2001 um 15:00:12
Kommentar:
Ich muss mal was zu den vorher abgegebenen kommentaren sagen Das mit dem in Würde altern und den scheiß - was für ein album hattet ihr euch denn vorgestellt - mal ganz im ernst, reptile ist ja wohl ne klasse platte und auf keinen Fall langweilig - wer das als langweilig bezeichnet, versteht für mich nicht viel von anspruchsvoller Musik und der kram mit dem "er wäre nicht mutig genug ein vernünftieges album raus zu bringen" - tschuldigung aber "from the cradle" war ja wohl kein total normales clapton album, aber ich habe wohl vergessen, dass ich nicht mit "schönwetter-layla-acoustic-fans" rede In einem Punkt muss ich Frank aber recht geben - dass Clapton so eine mehr oder wenieger vehuntzte version von "broken hearted" auf die "Pilgrim" gepackt hat ist schade aber mein gott es gibt schlimmeres.

Name: Jan
Email: J.Macke@Gerhardt.de

Datum: Dienstag, 20 März, 2001 um 23:35:35
Kommentar:
Korrekt Frank, Korrekt. Ich kann Dir 100% zustimmen. Ich selbst habe mein erstes Konzert bereits in den 80ern gesehen. Mein absoluter Höhepunkt war sicherlich das Konzert in Den Haag 1987, wo eine Super Band eine regelrechte Jam-Session hinlegte. Auch die Blues-Konzerte auf der From the Cradle Tour waren absolut hörenswert. Aber eines ist für mich seit Money and Cigarettes klar: Ihm fehlt leider seit langem das Gefühl für Knaller-Songs (seien es nun selbstgeschriebene oder Coverversionen). Immer dann, wenn er auf alte Standards zurückgreift sieht man die wahren Stärken von EC. Aber dieses Vill ze Vill Collins Gegniedel seit Mitte der 80er ist einfach nix!!! Bitte nicht falsch verstehen, er ist ein großartiger Gitarrist und auch Sänger, was man bisher auf Konzerten auch immer wieder beobachten konnte - aber dieses Jahr fehlt selbst die Live-Konstante. Ich finde das sehr schade und noch trauriger finde ich, daß Leute ihren "Star" permanent durch die rosa Brille sehen müssen. Spätestens bei der Sache mit den Ohrstöpseln sollte man dies doch mal überdenken. An Neil Young oder Lou Reed sieht man doch, daß man auch in Würde als Musiker altern kann ohne permanent auf die Kohle zu achten. Und leider muß ich auch sagen, daß Riding with the King mit BB und Albert sicher besser geworden wäre als mit EC - verpaßte Chance.

Name: Frank
Email: frank.haas@stud.uni-bamberg.de

Datum: Dienstag, 20 März, 2001 um 14:15:20
Kommentar:
Hallo Gemeinde, hallo Sally, Jörg und Jan! Ich habe Clapton, so oft es mir möglich war, gesehen: 1992 - da war ich 14 - in der RAH. Ein grandioses, unbeschreibliches, fast dreistündiges Konzert! 1995 sah ich ein ähnlich phantastisches Konzert in der nicht ganz so phantastischen Münchner Olympiahalle. Pluspunkt: Clapton spielte nur Blueslieder und kümmerte sich wenig um die Erwartungen der Schönwetter-Layla-acoustic-Fans - und das tat er mit sichtbarer Begeisterung. 1998 zur Pilgrim-Tour war ich wieder in München. Auch da war ich begeistert, wenngleich es auch da schon negative Kritik von Seiten objektiver Beobachter hagelte. Ich war sogar 4 Wochen später noch mal in Berlin dabei. Alles in allem waren die Pilgrim-Konzerte ein wenig melancholisch, aber Clapton spielte voller Leidenschaft. Es versteht sich von selbst, dass ich alle Clapton-Alben samt einiger sauteurer Bootlegs besitze. Also: Ich glaube schon, ein solches Urteil abgeben zu dürfen. Dass es allerdings jemals so weit kommen würde, mein Idol derart kritisieren zu müssen, hätte ich mir ja selbst nicht träumen lassen. Meiner Meinung nach - Ihr dürft mir da gerne widersprechen - besteht Clapton´s Problem darin, dass er sich nichts zutraut. Jack Bruce hat vor ein paar Jahren mal sinngemäß gesagt, dass Clapton reich genug ist, um endlich mal eine anständige Platte zu machen. Was denkt sich jetzt wohl Jack Bruce, wenn er sich das langweilige Reptile anhört? All diese trivialen Liedchen wie "Got You on my Mind" oder die Instrumentals oder der absolute Tiefpunkt "Broken Down". Hat die Musik-Welt auf sowas gewartet? Eher nicht. Auch live ist das so: Clapton ist ein Sicherheitsfanatiker. Da hat er schon Ausnahmemusiker wie Nathan East in seiner Band, doch da kommt null Jam-Feeling auf. Das kann doch keinen Spaß machen, "Wonderful Tonight" oder "Badge" seit Urzeiten auf genau die gleiche Art und Weise zu spielen. Das Programm war auch nur scheinbar abwechslungsreich: Lediglich diese sture Abfolge elektrisch-akustisch-elektrisch wurde ein bißchen aufgelockert. Es ist jammerschade. Clapton ist ein so begnadeter Sänger und Gitarrist, aber er macht so wenig daraus. Warum spielt er nicht mehr Sachen so im Stil von Music for Montserrat? "Broken hearted" - allein gespielt - war wunderschön. Ein Jahr später ist eine völlig verhuntzte, aufgeblähte Version davon auf Pilgrim. Auch "Same Old Blues" ist genial auf dieser DVD. So jetzt werde ich meine Beichte beenden. Vielleicht kann mich ja ein Mitglied der Gemeinde wieder auf den rechten Pfad zurückführen. (Glaub ich allerdings nicht. ;-))

Name: JAN

Datum: Dienstag, 20 März, 2001 um 13:05:30
Kommentar:
Frank hat Recht! Ich war schon auf ca. 10 Konzerten von EC (von 1985 bis heute), aber nie war er so blutarm wie zur Zeit. Und die neue CD strotzt auch vor Langeweile. Rentnerblues nennt man das wohl. Da war ja selbst Pilgrim oder August inspirierter. Aber es gibt ja Gottseidank die neue StevieRayVaughan Box !!!

Name: Joerg Maerker
Email: joergmaerker@hotmail.com

Datum: Montag, 19 März, 2001 um 22:02:37
Kommentar:
Hallo, speziell an Sally - ich bin voll Deiner Meinung, aber Geschmack ist halt unterschiedlich und wir sollten es tolerieren. Die Bewertung der musikalischen Qualität und Genialität des unübertrefflichen (und in den letzten Jahren auch besonders harmonisch musikalischen) Gitarrenspiels von EC ist wohl nur wirklichen Experten zu überlassen - ob die wenigen Nörgler der diesjährigen EC Konzerte diese Kompetenz verkörpern, darf kräftig bezweifelt werden. Grüße an Alle, also auch die Nörgler (wegen der Toleranz) - EC ist wie alter Wein, aber vielleicht hat die Fan Gemeinde nicht nur Weinkenner .....

Name: Jan

Datum: Montag, 19 März, 2001 um 17:16:49
Kommentar:
Frank hat Recht! Ich war schon auf ca. 10 Konzerten von EC (von 1985 bis heute), aber nie war er so blutarm wie zur Zeit. Und die neue CD strotzt auch vor Langeweile. Rentnerblues nennt man das wohl. Da war ja selbst Pilgrim oder August inspirierter. Aber es gibt ja Gottseidank die neue StevieRayVaughan Box !!!

Name: Sally

Datum: Montag, 19 März, 2001 um 17:05:31
Kommentar:
Hallo EC-Fans und ganz speziell an Frank : Ich habe mich schon ausführlich auf dieser Seite über die Konzerte von EC in der RAH und in Frankfurt ausgelassen. Aber zu dem Kommentar von Frank muss ich mich nochmals äußern. Frank, wie oft hast du EC schon live erlebt? So gut gelaunt und mit einem solch abwechslungsreichen Programm war er schon lange nicht mehr auf Tour. Zum 1. Mal fand ich die Akkustik in Festhalle sehr gut und es hat in der 1. Reihe,was mich selbst gewundert hat, optimal geklungen.Vielleicht bist auf einem anderen Konzert gewesen und hast es nicht bemerkt oder du hast nicht genug Vergleichsmöglichkeiten bezüglich anderer EC-Konzerte. Eric for ever

Name: Frank
Email: frank.haas@stud.uni-bamberg.de

Datum: Sonntag, 18 März, 2001 um 22:12:07
Kommentar:

Hallo Claptonfans, jetzt muss ich mal was loswerden: Auch ich war beim Konzert in Frankfurt dabei. Und ich hätte mir niemals träumen lassen, einmal so ein Urteil über EC abgeben zu müssen: Es war langweilig. Saulangweilig. Ich war vollkommen verzweifelt, denn ich habe noch nie so ein schlechtes Clapton-Konzert gesehen. Schon die Vorband war absolut lächerlich. Die Akustik war grausam. Die ganze Halle - besonders die Anordnung der Sitzplätze - ist vollkommen indiskutabel. Und dann EC: Eben wieder nur das alte Programm abgespult. Tears in Heaven, Change the World, Cocaine... alles schon tausendmal so gehört. Die Soli waren schlecht und kurz. Und weil dieses Mal Katie Kissoon nicht dabei ist, läßt er seinen Keyboarder in Wonderful Tonight so ein Pseudo-Saxophonsolo spielen. Kann doch nicht sein, dass dem nichts Besseres einfällt. Das alles war unheimlich verkrampft. Unspektakulär waren die Reptile-Lieder. Clapton wirkte lustlos und als er sich etwa in der Mitte des Konzerts Ohrstöpsel rein hat, war komplett der Ofen aus. Layla war viel zu lahm. Sunshine of Your Love war schon zur Pilgrim-Tour die Standart-Zugabe (und so toll ist das Lied auch wieder nicht). Alles in allem war das ne ganz laue Nummer. Clapton ist nicht mehr kreativ, vielleicht sollte er mal seine Band austauschen.