Hier findet Ihr BERICHTE, TOURDATEN & REVIEWS (mit Setlists und Fotos) und INFOS ZUR BAND. PRESSEARTIKEL stehen in der Presse-Rubrik bereit.



Clapton beim Abschlusskonzert in Los Angeles

TOURFAZIT: EIN LANGES ENDE
(05.08.2004)

Montag Abend, 2. August 2004, gegen 23 Uhr im Hollywood Bowl in Los Angeles: Eric Clapton verbeugt sich ein letztes Mal vor seinen Zuschauern. Für ihn geht an diesem Abend eine lange und erfolgreiche Tour zu Ende. 28 Konzerte gab er in Europa, 32 in Nordamerika. Nahezu eine Millionen Zuschauer kamen zu seinen Auftritten. Das war eine Tour, die es nach den Wortlauten aus dem Jahr 2001 gar nicht mehr hätte geben dürfen. Von einem Karriereende sind wir aber heute glücklicher-weise weiter weg als vor drei Jahren.

Der Vorhang ist aber erst einmal gefallen. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um sich auf das zurückzubesinnen, was die diesjährige Tour so alles auf die Beine gestellt hat. Da ist zunächst dieser neue Gitarrist, Doyle Bramhall II. Der junge Texaner sprang in diesem Frühjahr in die Fußstapfen Andy Fairweather Lows, der über lange Jahre hinweg Claptons rechte Hand gewesen war. Und er machte seinen Job nach einigen Unsicherheiten zu Beginn der Tour von Tag zu Tag besser. Die polemischen Attacken ihm gegenüber, die 2001 bei den unfairen Pfeifkonzerten ihren Höhepunkt fanden - Doyle Bramhall II spielte damals im Vorpropramm, gehören endlich der Vergangenheit an. Doyle gehört nun fest ins Repertoire und wir hoffen, noch viel von seinem erfrischenden Slidespiel hören zu können.

Dann war da diese Vorband, Robert Randolph & The Family Band. Vor der Tour war diese Familienformation noch recht unbekannt, jetzt werden sie in der internationalen Musikpresse hochgelobt. Sowohl für Eric Clapton als auch für Robert Randolph selbst war es ein kluger Schachzug. "We started touring with Clapton in Europe, and it was just so much fun," erinnert sich Robert. "The first day of the tour Eric came in backstage and I was playing acoustic Dobro and he just sat down and said, 'Wow, this is amazing!' We starting talking for about 30 minutes, just about music, and as days went on in the tour, he came in to ask if we could do a U.S. tour with him too, 'cause we've been having so much fun, and then I started playing with him on stage as well." Unvergessen bleiben Randolphs Einlagen in der Zugabe bei "Sunshine Of Your Love" und "I Got My Mojo Working", wo er nicht nur einmal Clapton die Show stahl. Eric Clapton musste gestehen: "That's a huge talent to go on afterwards, really it is. I mean, I'm not kidding — he's a hard act to follow". Damit teilt er die Meinung vieler.

Oh ja, dann gab es ja noch diese knatschnunte Fender Stratocaster "Crash 3", die Clapton bei den Konzerten kaum aus der Hand nahm. Und auf einmal, während der Tour durch Nordamerika war sie nicht mehr da. Sie kam wie viele andere Gitarren Claptons, darunter seine legendäre "Blackie", bei der großen Gitarrenauktion Ende Juni unter den Hammer. Von da an nahm Eric die Rainbow-Strat, die er auch 2001 bei der Reptile Tour spielte.

Schließlich drehte sich die Tour um das neue Album "Me & Mr. Johnson", was Ende März auf den Plattenmarkt kam. Die 14-Tracks umfassende Hommage an den berühmtesten Bluesman aller Zeiten, Robert Johnson, wurde schon bis zum Abwinken von der internationalen Presse auf Herz und Nieren geprüft. Der gemeinsame Nenner der Berichterstattungen über die Songinterpretationen reicht von verklärend bis zerfleischend. Obwohl wirkliche Anhänger des Albums, waren die meisten Fans doch froh, dass es bei dieser Tour kürzer kam als das "Reptile"-Album bei der Tour vor drei Jahren. Statt dessen spielte Clapton Stücke, die schon seit Ewigkeiten nicht mehr live zu hören waren: "Let It Rain" und "Got To Get Better in A Little While". Aber die fünf Robert-Johnson-Stücke, die er teils elektrisch, teils akustisch spielte, möchte auch keiner missen wollen.

Überhaupt ging es in diesem Jahr gar nicht so sehr darum, was er spielte, denn das stand schon nach dem fünften Konzert fest; vielmehr begeisterte Clapton dieses Mal mit seiner Top-Band durch Perfektion und wirklicher Ausschöpfung der Potentiale, die die Songs zu bieten haben. Aus "I Shot The Sheriff", "Have You Ever Loved A Woman" und "Cocaine" hat er wirklich das maximale rausgeholt. Das perfekte Spiel hat die recht kurze Konzertdauer (18-20 Songs) und die kaum variierende Setlist alle Male entschuldigt. Neben der Gitarre hat Clapton aber auch im Gesang zugelegt. Dass wird wohl auch der größter Kritiker einsehen müssen.

Jetzt ist die Tour zu Ende. Und die altbekannte Diskussion über Claptons Karriereende, die 2001 die ganze Welttournee begleitete, bleibt diesmal aus. Denn wir haben eine völlig andere Grundstimmung als vor drei Jahren: "What is it about British rock legends that, when they say goodbye, they never really mean goodbye?". Diese Frage stellte sich letzte Woche ein Journalist des Orange County Registers, bevor er mit seinem Artikel über das Abschlusskonzert in Los Angeles anfing. Und die Frage hat ihre Berechtigung. Clapton hat offensichtlich wieder Gefallen an seiner Musik gefunden. Die Johnson-Interpretationen und die neue Bandbesetzung haben maßgeblich dazu beigetragen. Außerdem musste Clapton erst kürzlich wieder zugeben, dass er ohne seine Musik sowieso nicht leben kann. Die Musikdroge lassen wir ihn mal schön weiter nehmen. Und selbst wenn er meint, eines Tages ohne sie auskommen zu können: Von heute auf morgen kann man sich nicht von ihr lösen! Wir sind glücklich und freuen uns auf ein sehr langes Ende.

"SWEET HOME CHICAGO" IN NEW ORLEANS
(13.06.2004)

Wie schon bei der EU-Tour bestreiten auch in den USA Robert Randolph & The Family Band das Vorprogramm. Dennoch gibt es drei "Ausfälle", an denen die Band andersweitig spielt. Und der erste am vergangenen Samstag brachte erfrischende Änderungen: Während Robert Randolph am Bonnaroo Music Festival in Manchester, TN, spielte, durften sich die Clapton-Fans in New Orleans auf Jimmie Vaughan & Lou Anne Barton im Vorprogramm freuen.

Die zweite Überraschung war das Fehlen Billy Prestons an diesem Abend. Die Erklärung ist schnell gefunden: Presten spielte in den Sechzigern für den vor wenigen Tagen verstorbenen Ray Charles, für dessen Beisetzung er sich an diesen Abend "frei" nahm. Prestons Hammond-Soli übernahm Clapton mit seiner Strat - kein schlechter Ersatz!

Perfekt wurde dieser Abend bei der zweiten Zugabe. Kein Randolph - kein "Mojo", so die Regel. Stattdessen Robert Johnsons Blues-meisterwerk "Sweet Home Chicago" zusammen mit Jimmie Vaughn.

Schon mal vormerken: Zwei weitere "Ausfälle" gibt es am 18. und 20. Juni. Mal sehen, was da den Fans als Alternative geboten wird...

TANZ MIT DEM TEUFEL AUF DER AKUSTIKGITARRE - EC IN DER ALBERT HALL
(09.05.2004)

Es ist kein Geheimnis. Die Clapton-Konzerte in der königlichen Albert Hall am südlichen Rande des Hyde Parks in London gelten als Höhepunkt einer jeden Tournee. Keine Hektik, kein Abtasten am Eingang - stattdessen ein relaxter Gang zum Sitzplatz, ein paar Autogramme am Artisteneingang und eine sagenhafte Atmosphäre für Zuschauer und Band. Denn auch für Clapton selbst hat das vornehme Ambiente in dem schönen Kuppelbau, der nur 5.500 Zuschauer zulässt, jedesmal wieder seinen Reiz. Dementsprechend waren die Fans auf Überraschungen eingestellt.

Und tatsächlich - Clapton wagte an seiner mittlerweile fest eingespielten Setlist etwas zu ändern. Auf "Bell Bottom Blues" und "When You've Got A Good Friend" müssen die Fans in der RAH verzichten. Dafür werden sie mit "I Want A Little Girl" und einem ganz besonderen Part zu Beginn der Johnson-Serie für ihr Kommen belohnt: "Me And The Devil Blues" (noch nie live gespielt) und "They're Red Hot" sitzend auf der Akustikgitarre! Außerdem können sich die Fans auch auf "If I Had Possession Over Judgement Day" (ähnlich wie "Rollin' & Tumblin'" auf "Unplugged") freuen. Das aber wieder elektrisch.

Zum Konzert am 8. Mai, dem vierten der sechs RAH-Konzerte, sollte sich wieder etwas ändern. Robert Randolph (übrigens mit einem zusätzlichen Gitarristen unterwegs) verlängerte sein Vorprogramm um 10 Minuten, dafür fiel aber seine Einlage in der Zugabe aus - und damit auch "Got My Mojo Working".

Alle sechs Konzerte sind seit Ewigkeiten restlos ausverkauft. Die Tickets (im Vorverkauf zwischen 30 und 90 Pfund) werden auf dem Schwarzmarkt auf bis zu 400 Pfund hochgehandelt.


Clapton am 8. Mai in der Royal Albert Hall


Die vornehme Halle fasst nur 5.500 Zuschauer

SHOWEINLAGE IN MANCHESTER
(30.04.2004)

Als die Lichter ausgingen und die Band die Bühne unter tosendem Applaus betrat, kam er.

Ein ungewöhnlich breiter Schatten mit Gitarre schlenderte auf die Bühne. Das kann unmöglich Eric sein! "Eric Clapton ist Essen gegangen. Ihr müsst wohl mit mir auskommen"! Die korpulente Gestalte entpuppte sich als der Kabarret-Guru aus dem Norden: Peter Kay, in Großbritannien bekannt aus "Phoenix Nights". Nach einigen Gags und Singeinlagen kam er zum Ende: "Eric Clapton war wie ein Vater für mich ... in den letzten 25 Minuten. Und nun, für 45 Pfund, Eric Clapton!"

Clapton kam lachend auf die Bühne und begeisterte seine britischen Fans mit dem bekannten Repertoire. "Badge" sang er an diesem Abend mal nicht für George Harrison, sondern für Jemanden, den an diesem Abend wohl keiner erwartet hat: Peter Kay.


Einer der erfolgreichsten Komödianten in Großbritannien: Peter Kay (Archivfoto)

BELFAST-KONZERT IM BBC
(26.04.2004)

Ein Schmankerl! Die Show am vergangenen Samstag konnten wir bequem im Webradio genießen. Der BBC-Sender "Radio 2" präsentierte - länger als angekündigt - von 21 bis fast 23 Uhr Ortszeit das gesamte Konzert mit Ausnahme der beiden Zugabestücke. Die Aufnahme per Soundboard hat eine sehr gute Qualität.

HALBZEIT DER DEUTSCHLANDTOUR. EIN PAAR BEMERKUNGEN
(06.04.2004)

Die mehrtägige Pause zwischen den Deutschland-Konzerten erlaubt uns ein kleines Zwischenfazit. Zugegeben, es ist nicht leicht, aus den zahlreichen Beiträgen und Konzertberichten auf große Zusammenhänge zu schließen. Wir können aber sagen, dass sich Clapton in den ersten vier Konzerten in Deutschland sehr solide präsentiert hat. Die Setlist, recht kurz und kaum variiert, mag für viele Fans nicht vollständig und nicht völlig zufriedenstellend sein, dennoch ist sie eine sehr gute Mischung aus Rock und Blues, aus alten und aktuellem Material.

Die neue Band ist gut eingespielt und gibt sich auf der Bühne sehr souverän. Mit Doyle hat Clapton einen mutigen Schritt gewagt und es scheint zu funktionieren. Die beiden Keyboarder machen ihr Spiel sehr gut, Steve Gadd und Nathan East verschwinden dagegen ein bisschen im Hintergrund. Gar nicht im Hintergrund sind die beiden Backgroundsängerinnen. Sie werden von zahlreichen Fans als störend empfunden. Viele lechtzen nach Portny, der mit seiner Mundharmonica den Songs vom aktuellen Album die richtige Würze geben würde...

Robert Randolph bekommt keine Pfiffe. Davon ist er aber auch sehr weit entfernt. "Vodoo Child" kommt zum Beispiel beim Publikum sehr gut an und der Schlagabtausch mit Clapton in der Zugabe ist für viele Fans der Höhepunkt eines jeden Konzertes. Keine Frage: Mit der Vorband hat Clapton eine sehr gute Wahl getroffen.

Ein endloses Thema, Sound und Akustik. Daran wurde häufig kritisiert, vor allem an der Lautstärke. Das hat natürlich viel mit persönlicher Wahrnehmung und dem jeweiligen Standort in der Halle zu tun. Dennoch sind die Bemerkungen dazu auffällig zahlreich.

Also, mit "Schrott" haben wir es keinesfalls zu tun. Die "Nachtspeicherheizung", die wir noch drei Mal auf seinem Teppich erleben dürfen, macht eine gute Tour. Clapton ist der ruhige und seriöse Brite, der er in den letzten Jahren schon immer war. Die Bescheidenheit bei seinen Liveauftritten spricht für seine Persönlichkeit.

Und noch was: Nach einer "Abschiedstour" riecht es nicht. Da kommt bestimmt noch was...

Mit den Worten entlasse ich uns alle in den zweiten Teil der Deutschland-Tour. Möge er in Frankfurt, Dortmund und Köln eine ähnlich gute Show abliefern, wie er es bisher tat. Dann sind wir glücklich!

DEUTSCHLAND-TOUR HAT ANGEFANGEN
(31.03.2004)

Die große Geburtstagsüberraschung blieb in Stuttgart aus, trotz dem Ständchen der Fangemeinde. Clapton präsentierte sich im bescheidenen Outfit, seine "Crash 3" ausgenommen, und fand nur wenige Worte zwischen den Songs. Er wiederholte das Programm der vorherigen Konzerte, statt "Third Degree" spielte er aber wieder "Have You Ever Loved A Woman". Nichtsdestotrotz erlebten die 12.000 Fans ein solides Konzert mit einer guten Mischung aus Rock und Blues, schnellen und langsamen Stücken, Klassikern und Raritäten. Die Band wirkte sehr eingespielt, Doyle meisterte seine neue Rolle sehr gut.

EC ERÖFFNET TOUR IN BARCELONA
(26.03.2004)

Die Überraschung für die 18.000 Zuschauer kam schon ganz am Anfang. Mit "Let It Rain" als Introsong hätte wohl auch der größte Fan nicht gerechnet. Ähnlich große Verwirrung, als er eine halbe Stunde später "Walk Out In The Rain" zwischen "Bell Bottom Blues" und "I Shot The Sheriff" spielte, zuletzt war der Song auf der Backless-Tour 1978 zu hören. Es folgte die ersten Livestücke seines neuen Albums Me & Mr. Johnson "When You've Got A Good Friend", "Milk Cow's Calf Blues", "Kind Hearted Woman Blues", "They're Red Hot" und "Hellhound On My Trail", bevor er nach "Change The World" mit "Got To Get Better In A Little While" (zu hören auf "Live At The Fillmore" 1973) die nächste Überraschung lieferte. Nach "I Want A Little Girl" spielte er die klassische Konstellation aus seinem Best-of Repertoire: "Badge", "Wonderful Tonight", "Cocaine" und "Layla". Das Publikum konnte als Zugabe diesmal nur "Sunshine Of Your Love" herauskitzeln, "Somewhere Over The Rainbow" oder "Crossroads" blieben diesmal auf der Strecke. Die Setlist ist mit 18 Songs diesmal relativ kurz geraten - zum Eröffnungskonzert in Japan spielte er 26 Stücke - dennoch können wir sicher sein, dass das spanische Publikum von ihrer "mana lanta" nicht enttäuscht war.


Clapton am 24.03. in Barcelona

VIEL NEUES BRINGT DIE TOUR
(20.03.2004)

Die Tour kommt. Und so viel können wir jetzt schon festhalten: Von der Japan-Tour 2003 bleibt nicht viel über. Einerseits wird sich an der Setlist durch das neue Album und durch die Tatsache, dass Clapton "Tears in Heaven" und "My Father's Eyes" nicht mehr spielen möchte (dazu gibt es einen Artikel in der Presse-Rubrik), einiges ändern. Zum anderen strickte Clapton seine Band um: Sein Schutzkind Doyle hat er nun als neuen Gitarristen fest integriert und der altbekannte Billy Preston spielt als zweiter Keyboarder an Chris Staintons Seite. Schließlich wird die Band noch von den Backgoundsängerinnen Michelle John and Sharon White untermalt. Bevor die acht-Personen starke Truppe die Bühne betritt, rüttelt Randolph mit seiner Family Band das Publikum wach. Für Abwechslung ist gesorgt...

STATT ANDY: DOYLE BRAMHALL II
(22.02.2004)

In einem Radiointerview bestätigte Clapton die Gerüchte: Der Gitarrist Doyle Bramhall II ersetzt Andy Fairweather Low auf der Europa Tour 2004. Andy wollte sich für einige Monate "ausklinken".

Dass Doyle Bramhall II in Claptons Band mitspielt, hatte man schon seit der Bekanntgabe, dass Robert Randolph das Vorprogramm in Europa bestreitet, vermutet. Doyle, der bereits 2001 mit der Band "Smokestack" das Vorprogramm der Reptile-Konzerte gestaltet hatte, soll von Eric gefragt worden sein, ob er nicht als Gitarrist in seiner Band mitspielen möchte. Bramhall habe dies natürlich nicht abgelehnt. Auch für den geplanten Abstecher nach Nordamerika im Sommer sei Doyle schon fest eingeplant. Bleibt die Frage, wer dort das Vorprogramm gestaltet... und was langfrisitig mit Andy wird...

Zu Doyle Bramhall II: Der junge Gitarrist (32) aus Texas hat mit seiner gitarrenlastigen Mischung aus traditionellem Blues und Sixties-Rock schon viele Prominente Musiker beeindruckt. So war er schon zweimal mit Roger Waters auf Tour, spielte im Jahr 2000 mit B.B. King und Clapton auf "Riding With The King", mit Clapton auf "Reptile" sowie im Vorprogramm auf seiner Welttournee im Jahr 2001. 2002 machte er Aufnahmen zusammen mit Sheryl Crow, zuletzt hat er zusammen mit Clapton das Tributealbum "Me & Mr. Johnson" aufgenommen. Doyle hat bislang drei Studioalben herausgebracht. Vermutlich hat er seine Beliebtheit bei den "Großen" seinem zweiten Album "Jellycream" zu verdanken, was Ende der 90er erschien und sehr erfolgreich war.

Wollt Ihr mehr? Dann geht auf seine offizielle Seite: www.doylebramhall2nd.com


Hatte auch schon mit Heroin zu kämpfen: Doyle Bramhall II

ROBERT RANDOLPH IM VORPRORGRAMM
(28.01.2004)

Die Frage nach der Vorband scheint beantwortet zu sein: Robert Randolph, der im Jahr 2003 mit einem Handy-Award als bester Newcomer des Blues ausgezeichnet wurde, bestreitet für die EU-Tour 2004 das Vorprogramm. Randolph, der zusammen mit seiner Family-Band auftritt, spielt einen energiegeladenen Stil, der als "Ghetto-Gospel-Funk-Rock" bezeichnet werden könnte. Nicht nur in den USA wird er von Kritikern hoch gelobt.

JAPAN TOUR 2003

17 Mal begeisterte Clapton seine japanischen Fans im November und Dezember vergangenen Jahres. Zum Eröffnungskonzert am 15. November in Hiroshima präsentierte er ein dickes Programm - 26 Titel spielte er an diesem Abend. An den Folgeabenden nahm die Anzahl ein wenig ab, was nicht an der Qualität der Konzerte gerüttelt hat. Clapton spielte eine klassische Setlist mit einer fifty-fifty Rock-Blues-Mischung. Auf der Bühne stand mehr oder weniger der Band von der Reptile Tour 2001. Chris Stainton, der beim "Concert For George" sehr überzeugte, spielte Keyboard. Für Andy Fairweather-Low war es zunächst der letzte Lifeauftritt mit Clapton...

Nicht nur wegen einer anderen Bandkonstellation können wir von der Japan-Tour schlecht auf die EU-Tour schließen. Auch die Setlist wird sich mit "Me & Mr. Johnson" völlig ändern. Wenn die Blues-Rock-Mischung bleibt, dann fielen viele der Bluesstücke der Japan-Setlist heraus. Welche das sein könnten, findet ihr vielleicht mit Hilfe der Setlist vom 15. November 2003 heraus:

Setlist vom 15. November 2003

01 Nobody Knows You When You're Down And Out
02 When You've Got A Good Friend
03 Crossroads
04 I Shot The Sheriff
05 Bell Bottom Blues
06 Reconsider Baby
07 Can't Find My Way Home
08 White Room
09 I Want A Little Girl
10 Got My Mojo Working
11 Hoochie Coochie Man
12 Change The World
13 Before You Accuse Me
14 Kind Hearted Woman
15 Badge
16 Holy Mother
17 My Father's Eyes
18 River Of Tears
19 Lay Down Sally
20 Wonderful Tonight
21 Cocaine
22 Five Long Years
23 Knockin' On Heaven's Door
24 Layla
25 Sunshine Of Your Love (Zugabe)
26 Somewhere Over The Rainbow (Zugabe)

Die Band in Japan: Eric Clapton (G,V), Andy Fairweather Low (G), Steve Gadd (Dr), Chris Stainton (Key), Nathan East (B).

Mehr Infos zur Japan-Tour gibt es auf dieser japanische Website.

 


JAPAN-TOUR 2003
(ohne Reviews)

  • 15.11 Hiroshima, JPN Green Arena
  • 17.11 Osaka, JPN Osaka-Jo Hall
  • 19.11 Osaka, JPN Osaka-Jo Hall
  • 20.11 Osaka, JPN Osaka-Jo Hall
  • 24.11 Saitama, JPN Saitama Super Arena
  • 26.11 Yokohama, JPN Yokohama Arena
  • 27.11 Yokohama, JPN Yokohama Arena
  • 29.11 Tokyo, JPN Budokan Hall
  • 30.11 Tokyo, JPN Budokan Hall
  • 02.12 Tokyo, JPN Budokan Hall
  • 03.12 Tokyo, JPN Budokan Hall
  • 05.12 Sendai, JPN Grande 21
  • 07.12 Sapporo, JPN Sapporo Dome
  • 09.12 Tokyo, JPN Budokan Hall
  • 10.12 Tokyo; JPN Budokan Hall
  • 12.12 Tokyo, JPN, Budokan Hall
  • 13.12 Tokyo, JPN, Budikan Hall

EU-TOUR 2004

NORDAMERIKA-TOUR 2004


GITARRE: Doyle Bramhall II


BASS: Nathan East


KEYBOARD: Chris Stainton


HAMMOND ORGAN: Billy Preston


DRUMS: Steve Gadd


BACKING VOCALS:
Michelle John and Sharon White

 

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