Clapton in Deutschland - Tickets über Clapton.de bis 22.12.

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Re: Clapton in Deutschland - Tickets über Clapton.de

Beitragvon who » Do 21. Dez 2017, 09:24

Köln ist gerade mal gut halb gefüllt, würde ich sagen...
Ein Vergleich: Pearl Jam Waldbühne Berlin, waren innerhalb eines Tages alle Tickets vergriffen und das bei fast 100 Euro fürs Ticket...
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Re: Clapton in Deutschland - Tickets über Clapton.de

Beitragvon Dominik » Do 21. Dez 2017, 12:41

Da sind mittlerweile teils noch wirklich gute Plätze zu haben. Das Widerrufsrecht gilt bei Eventim ja nicht, sonst würde ich mir überlegen, meine Plätze gegen andere einzutauschen.

Noch wurde ja nicht viel Werbung für das Konzert gemacht, aber es muss an den Preisen liegen. So schleppend ging das in der Vergangenheit nicht. Wäre mal ein Zeichen der Fans, wenn viele Plätze frei bleiben. Auf der anderen Seite ist es natürlich sehr schade für diejenigen, die ein Ticket gekauft haben. Ich hoffe, das füllt sich noch.
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Re: Clapton in Deutschland - Tickets über Clapton.de

Beitragvon gooseman » Do 21. Dez 2017, 15:07

Pearl Jam ist live aber mal ne ganz andere Liga! Die spielen nie unter 3 Stunden und würfeln die Setlist von Gig zu Gig neu zusammen.

Wie lange Clapton spielt und was Clapton spielt, weiß man im Grunde schon vorher. Jetzt hat er auch noch nen US Gig kurz vor den Europa Konzerten angekündigt, damit weiß man auch um die eventuellen "Überraschungen" vorher Bescheid.
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Re: Clapton in Deutschland - Tickets über Clapton.de

Beitragvon Squonk » Do 21. Dez 2017, 17:26

Pearl Jam haben auch eine ganz andere Zielgruppe. Ich würde Clapton eher mit Roger Waters, Bob Dylan oder Billy Joel messen - wie sieht‘s denn da aus?

Vor allem bei diesen Preisen kommt bei EC noch dazu, dass die Eventim-Bewertungen nicht so der Knaller sind. Das Mannheimer Konzert kam wohl nicht so gut an bei der breiten Masse. (War nicht dabei, aber im gleichen Sommer in Oswiecim - das war insgesamt auch das EC-Konzert, das mich am wenigsten begeistert hat.)
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Re: Clapton in Deutschland - Tickets über Clapton.de

Beitragvon who » Do 21. Dez 2017, 17:39

Dylan ist im Gegensatz zu Clapton ein Schnäppchen was Ticketpreise angeht. Roger Waters geht im Preis sogar noch höher. Spielt allerdings auch einiges länger. Der Vorverkauf bei Waters läuft auch wesentlich besser als bei Clapton...

Na ob die Zielgruppe von Pearl Jam soviel anders ist weiß ich nicht. Ich habe die mal rein geworfen weil ja viele hier behaupten lieber mehr Qualität als Quantität um damit die gut 90 Min. Clapton zu rechtfertigen...An Pearl Jam live wird ein EC in seinem Leben wohl nicht mehr ran kommen. Auch wenn er noch eine Std. drauf packt....Aber wer kommt da überhaupt ran ? In der Rock Branche wohl keiner. Obwohl die letzte Gilmour Tour auch schon sensationell war....
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Re: Clapton in Deutschland - Tickets über Clapton.de

Beitragvon gooseman » Do 21. Dez 2017, 18:24

Squonk hat geschrieben:Pearl Jam haben auch eine ganz andere Zielgruppe. Ich würde Clapton eher mit Roger Waters, Bob Dylan oder Billy Joel messen - wie sieht‘s denn da aus?

Vor allem bei diesen Preisen kommt bei EC noch dazu, dass die Eventim-Bewertungen nicht so der Knaller sind. Das Mannheimer Konzert kam wohl nicht so gut an bei der breiten Masse. (War nicht dabei, aber im gleichen Sommer in Oswiecim - das war insgesamt auch das EC-Konzert, das mich am wenigsten begeistert hat.)


Pearl Jam hat sicherlich keine "ganz andere Zielgruppe". Zu Erich wandern ja nicht nur die Silberrücken und Alt 68ger, sondern ne ganze Menge Leute mittleren Alters. Ich fand das Publikum bei Clapton Konzerten stets angenehm gemischt. Und Pearl Jam sind auch nicht mehr die allerhipsten, da gibt es eine Menge Überschneidungen bei den Fans. Ich will damit ja nur sagen, dass Erich die schleppenden Verkäufe durchaus selbst mitzuverantworten hat. Seine Konzerte der letzten 10 Jahre waren eben nicht mehr so explosiv. Da ist es dann auch wenig hilfreich, wenn man sein Alter Ego auf der Bühne nicht überwindet und mit dem Publikum mal so gar nicht kommuniziert. Da fühlen sich viele nicht mitgenommen und die kommen dann auch nicht unbedingt wieder. Und ein Konzert unter 2 Stunden (zu den Preisen) ist heute auch schwer vermittelbar.

Und dann noch zu den von Dir genannten: Dylan ist Dylan, der hat seine ganz eigene Aura. Da gehen sogar Leute hin, die mit Musik sonst nix am Hut haben. Warum auch immer. Wenn ich ihn sehe, finde ich ihn großartig, allerdings ist der auch kein Kommunikationswunder. Dafür stets fair bei den Preisen. Waters gibt viel an seine Mitstreiter auf der Bühne ab. Das, was er nicht mehr kann, machen andere. Funktioniert gut. So schafft der locker seine langen Gigs. Zudem gönnt der sich nach einer Stunde stets eine Erholungspause. Finde ich legitim. Für den Preis werden dann nicht einfach Songs durchgespielt, sondern man kriegt zusätzlich eine 1 a Show geboten.
Billy Joel habe ich nur bei dem Katastrophen Gig in Frankfurt gesehen. Spieldauer gut, Songauswahl gut, Laune von ihm und der Band gut. Interaktion klasse. Der hatte Spaß zwischen den Backen. Lediglich seinen Soundleuten hätte er vorher die Kündigung übergeben sollen.
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Re: Clapton in Deutschland - Tickets über Clapton.de

Beitragvon myfatherseye » Do 21. Dez 2017, 18:59

Was Bob Dylan betrifft, kann ich das so nicht bestätigen.
Ich habe schon etliche Konzerte mit ihm erlebt und die waren nicht die günstigsten. Aber, wie bei EC habe ich mir gesagt, es könnte das letzte Mal sein, dass du die Gelegenheit hast, ihn zu hören und zu sehen. Was aber dieses Jahr läuft, haut dem Fass den Boden aus! Ich wäre gern nach Baden Baden gegangen und erstmals habe ich verzichtet. Die Preise begannen bei 120€ und enden bei fast 200! Denken sich die Veranstalter jetzt, dass wir noch den Nobelpreisbonus mitzahlen?
Vielleicht wird es ein heilsamer Schock, wenn sich die Fans diesen Mondpreisen verweigern. Ich hoffe es ganz stark.
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Re: Clapton in Deutschland - Tickets über Clapton.de

Beitragvon who » Do 21. Dez 2017, 19:00

Mit Dylan kann ich z.B. garnix anfangen. Als totalen Schwachsinn sehe ich auch, daß man ihm den Nobelpreis für Literatur gegeben hat. Das hat natürlich aber seine Fangemeinde erweitert. Wie du schon sagst, da gehen nicht nur Leute hin, die seine Musik hören wollen...Für mich ist er halt kein Schriftsteller sondern ein Musiker. Tolle Songtexte haben auch andere geschrieben, dafür muß man aber nicht den Nobelpreis bekommen. Einen Roman oder top Lyrik zu schreiben, ist eine ganz andere Hausnummer.....
Ich gebe dir auch recht, daß ein Konzert im heutigen Zeitalter und bei den Preisen schon zwei Std. gehen sollte. Mir ist auch nicht bewußt, daß ich in letzter Zeit bei einem war, welches vor zwei Std. endete...Depeche Mode vor ca. 15 Jahren in Düsseldorf hab ich noch im Kopf. Ganz gruselig...Seitdem hab ich mir die erspart.

Na das sind aber nicht die normalen Dylan Preise. Bei den letzten Dylan Hallenkonzerte waren die Tickets nicht teurer als 150 Euro meine ich...eher sogar weniger. Auch haben sie wesentlich unter 100 Euro angefangen...Hab das aber nicht mehr genau im Kopf...
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Re: Clapton in Deutschland - Tickets über Clapton.de

Beitragvon Squonk » Do 21. Dez 2017, 20:04

Leute, Leute - ich wollte doch gar keine Diskussion lostreten, welche Zielgruppen sich überlappen (und ich als Kind der 90er würde schon sagen, dass Peal Jam als Grunge-Mitbereiter eine andere primäre Zielgruppe haben als unser Eric, dessen Wurzeln mindesten 30 Jahre früher liegen - und ja, rein vom optischen Eindruck her des Alters des "Gesamtpublikums" fühlt man sich als <30-Jährige*r auf einem EC-Konzert schon relativ einsam) - oder welche der 'großen Acts' besser/länger spielt oder gar einen Nobelpreis verdient haben ;-)

Der unter anderem von mir angesprochene Punkt, der hier jetzt schon ein paar Mal auf "lieber Qualität statt Quanität" reduziert wurde, war auch mitnichten als Angriff auf Paul McCartney, Billy Joel, Bruce Springsteen & Co. gemeint - die Konzerte, die ich von denen in den letzten Jahren erleben durfte, waren großartig. Ich wollte bloß mal äußern, dass ich bei Macca nicht unbedingt ein "FourFiveSeconds" (Rihanna, Kayne West) oder ein "Obla-Di, Obla-Da" gebraucht hätte oder Billy Joel nicht ACDCs "Highway to Hell" oder einen seinen Mitmusiker Arien aus italienischen Opern hätte singen hören wollen - bzw., dass längere Spielzeit per se nicht unbedingt ein besseres Konzert ausmachen. (Springsteen hatte letztes Jahr in Berlin übrigens eine ungleich schlimmere Akustik auf teureren Plätzen als Billy Joel in Frankfurt auf günstigeren. Aber Billy darf das gerne in Hamburg, zwei Tage vor EC in Kön, gerade rücken. Bin guter Dinge...)

Ich denke auch, dass bei Eric Kommunikation und Setlist eine zentrale Rolle spielen. Wenn er nach 90 Minuten Blues-Covers ohne wirkliche Begrüßung oder Verabschiedung von der Bühne geht und nicht mal Zeit/Lust auf 3 Minuten Wonderful Tonight hatte (dafür dann - mitunter zurecht - schlechte Kritiken bekommt), braucht man sich nicht wundern, dass die Leute da nicht 200 Euro für bezahlen wollen. Er muss sich nun mal an den McCartneys, Springsteens, Joels, Gilmours, Johns, Collins & Co. messen lassen.
(Zu den letztgenannten noch zwei Anmerkungen: Elton John verlangt mittlerweile nochmal um die 100 Euro mehr (!) für die teuersten Plätze in denselben Venues - verkauft die Plätze, die aktuell bei Eric Clapton 112€ kosten, aber für die Hälfte. Der Kerl spielt aber nach wie vor an die 100 Konzerte im Jahr, global, nie unter zwei und bis an die zweidreiviertel Stunden, mischt die Setlists durch, spricht mit dem Publikum und gibt in der Regel sogar Autogramme auf seinen Konzerten. Phil Collins ist physisch in einem bemitleidenswerten Zustand, geht am Stock und singt im Sitzen, spielt aber trotzdem mehr als zwei Stunden und reißt sich augenscheinlich (wie früher auch schon) den Arsch auf, um seinen Fans trotz allem ein tolles Konzert zu bieten - und bekommt ironischerweise die durchweg besten Reviews seiner Karriere).

Trotzdem fliege ich wieder nach London zu Eric und bin auch in Köln am Start - weil er Qualität auf die Bühne bringt und ich ihn irgendwie mag; und es diese Momente gibt, wo man dafür belohnt wird - wie beispielsweise im Mai, als er aus dem Nichts am letzten Abend in der RAH doch noch Sunshine Of Your Love drangehängt hat.
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Re: Clapton in Deutschland - Tickets über Clapton.de

Beitragvon who » Fr 22. Dez 2017, 08:56

Was meinst du, mit Qualität auf die Bühne bringen ? Das Clapton super Gitarre spielen kann, streitet hier glaub ich keiner ab....Aber zu einem guten Konzert gehört schon noch ein wenig mehr, finde ich zumindest. Sonst leg ich mir eine Clapton CD in den Player und spar mit das teure Konzert Ticket....
Vielleicht haben sich einige schon an Clapton Konzerte gewöhnt. Sie wissen, daß da nicht sonderlich viel zu erwarten ist und nehmen es einfach hin. Anders kann ich mir die Haltung von manchen nicht erklären...Wenn andere, die im ähnlichen Alter wie Clapton sind, noch top Konzerte hin bekommen, kann das ein Clapton auch. Die Frage ist dann nur noch ob man dazu Lust hat, ob das Konzert für den Künstler Freud oder Leid ist.....
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