Das große Sterben

Gute Musik aus Blues, Rock und R&B
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smile07ec
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Das große Sterben

Beitrag von smile07ec » Fr 6. Mai 2016, 21:18

Hier ein recht schöner Artikel zu unserem momentan leider zur Realität gewordenen Angstthema

http://www.rollingstone.de/eric-pfeils- ... n-1016823/

LG Petra
...und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hinzuschauen Astrid Lindgren

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smile07ec
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Re: Das große Sterben

Beitrag von smile07ec » Fr 8. Mär 2019, 02:24

Mich beschäftigt das seit Tagen, aber ich wusste nicht, wohin damit. Ein extra Thema wollte ich nicht eröffnen. Dann fiel mir dieser alte - eigentlich unbenutzte - Thread ein.

Prodigy - Keith Flint.
Ich weiß, weder Musik noch Band passen irgendwie in dieses Forum. Egal! Tja, ich verschwieg noch nie, dass mein Musikgeschmack seeehr "tolerant" ist. Prodigy jedoch nervten mich damals, bzw. fand ich das Firestarter-Video und besonders Keith Flint irgendwie gruselig. Bei uns lief es rauf und runter, weil mein Mann total begeistert davon war. Dann kam Rock im Park 2015 mit Prodigy als einem der Headliner und plötzlich interessierten mich die. Ich wollte sie unbedingt mal live sehen und wir ergatterten einen super Platz nah an der Bühne und inmitten der tanzenden Meute. Keith hielt sich sehr oft auf unserer Bühnenseite auf und auf einmal war er gar nicht mehr gruselig - im Gegenteil. Ich genoss diese unglaubliche Power, die von ihm ausging und wie er die Menge zum kochen brachte. Irgendwann lief Maxim an uns vorbei und klatschte ab. Die Stimmung war unbeschreiblich.

Was soll ich sagen?! Das Konzert vergesse ich nie. Es war eine Mischung aus irren Lichteffekten, ausgelassenem Tanzen und purer Power.

Ich werde immer noch keine CD von Prodigy einlegen und rolle weiterhin die Augen, wenn mein Mann im Auto derartige Musik hört (und ich nicht fliehen kann ;) ), aber live war das ein Wahnsinns-Erlebnis, das ich nicht missen möchte.
Als ich von Keith Flint's Tod las, konnte ich es nicht glauben und mich bedrückt und berührt es irgendwie sehr. RiP Keith

Komisch, dass Live und Platte so völlig unterschiedlich empfunden werden können. Mir geht das mit unglaublich vielen Musikern so. Live - jederzeit/Platte - niemals.

Am 3.7. sind wir bei Thom Yorke in der Frankfurter Jahrhunderthalle. Mit Radiohead ging es mir damals ähnlich. Das Konzert in Köln war einfach klasse, von Thom Yorke war ich restlos begeistert und fasziniert. Aber ich höre mir daheim nie Musik von ihm oder Radiohead an. Augen rolle ich hier als Beifahrer aber seltener. Auf das Konzert freu ich mich tierisch. Komische Sache, diese völlig unterschiedliche Wahrnehmung!

LG Petra
...und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hinzuschauen Astrid Lindgren

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